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Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die im Darm das Wasser absorbieren. Das Volumen des Darminhalts saugt sich mit dem Wasser voll und die Darmtätigkeit wird angeregt. Die Zeit bis zur Ausscheidung verkürzt sich. Neben diesem positiven Verdauungseffekt haben Ballaststoffe noch andere nützliche Funktionen. Sie sättigen schneller und regulieren somit das Gewicht, die Blutfett- und Blutzuckerwerte. Sie binden Gifte und schädliche Substanzen, die in den Darm gelangen, und tragen zur schnelleren Ausscheidung bei. Eine ballaststoffreiche Ernährung ist wichtig für eine gute Verdauung. Ballaststoffe sind in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, wie z. B. in Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Vollkornreis. Fakt ist: Vollkornbrot, Leinsamenbrot oder Pumpernickel lassen sich viel besser verdauen als Toast, Weißbrot oder Brötchen. Auch Obst, Gemüse, probiotischer Joghurt mit Leinsamen oder Weizenkeimen, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte oder Sauerkraut enthalten reichlich Ballaststoffe und wirken sich positiv auf die Verdauung aus.

Am Tag sollten mit der Nahrung 30 bis 40 Gramm Ballaststoffe zugeführt werden. Durch die Änderung der Essgewohnheiten in der heutigen Gesellschaft ist es immer schwieriger geworden, sich mit ausreichend Ballaststoffen zu versorgen. Die empfohlene Menge zu sich zu nehmen, schaffen oft nur die wenigsten. Leider wird der Gang zum Fast-Food-Restaurant für viele Kinder und Jugendliche immer häufiger und beliebter. Auf fettreiche Nahrungsmittel sollte man jedoch weitestgehend verzichten. Sie verlangsamen den Verdauungsprozess erheblich. Am Anfang der Ernährungsumstellung muss sich der Körper an die ballaststoffreiche Nahrung gewöhnen. Dies kann zu unangenehmen Blähungen, Druckgefühl und Bauchschmerzen führen. Dies wird sich aber nach einiger Zeit einstellen, wenn sich der Darm an die neue Ernährungszufuhr erstmal gewöhnt hat. Man sollte zudem nicht vergessen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Auf Getränke mit einem hohen Zuckergehalt sollte man dabei besser verzichten. Der Körper kann den Zucker nur schwer abbauen. Tee und Wasser dagegen entwässern den Körper und regen die Verdauung an. Ein Glas Wasser auf nüchternem Magen aktiviert den Darm. Über den Tag verteilt sollten mindestens zweieinhalb Liter getrunken werden.
Viel Bewegung bringt nicht nur den Körper, sondern auch die Verdauung wieder in Schwung. Es muss nicht immer das Fitnessstudio sein. Es reicht auch, wenn man statt des Aufzugs öfter mal die Treppe nimmt. Gezielte Gymnastikübungen wirken sich ebenfalls positiv auf das Darmbefinden aus. Sollte das immer noch nicht helfen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
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Kommentare
Katja [Gast]
Vielen Dank für den Artikel!
Also ich muss sagen, das mit der Bewegung stimmt wirklich. Ich selbst leide unter Morbus Crohn und wir haben schon alles probiert, damit die Blähungen weggehen, leider erfolglos:( Aber seitdem mein Freund mich letztens zum Walking verdonnert hat (bisher dachte ich ja immer, das sei nur was für ältere, aber das macht richtig spaß, auch für 32-jährige wie mich;)) also seitdem sind die blähungen viel besser geworden. bisher hatte ich immer nur geruchsneutralisierende unterwäsche (ich nutze shreddies, aber vielleicht gibts da auch noch andere, wirksamere? falls ja, schreibt mir bitte!freue mich über jeden tipp;)) benutzt, damit der geruch wenigstens nicht mehr da ist, aber die blaehungen bleiben ja und stören mich trotzdem. vielleicht sollte ich mich tatsächlich mal ins fitnessstudio wagen, damit die blaehungen entgültig wegbleiben:) bis dahin bleib ich einfach mal auf der sicheren seite mit meinen shreddies, hehe:)
hehe:) [Gast]
hehe ? Ich hoffe Du hast noch mal die Zeit zu lesen was du geschrieben hast ... .
Für "hehe:)" ist da kein Platz.
Komm in die Hufe.