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Sahne ist nicht nur fett sondern auch sehr gesund

Sahne besteht aus Fett, Milcheinweiß und fettlöslichen Vitamine, die auf keinem Speiseplan fehlen sollten. Auch viele Rezepte verlangen Sahne.

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Sahne, die auch als Rahm bezeichnet wird, ist ein Teil der Milch, die neben Magermilch beim Zentrifugieren abgetrennt wird. Sahne steigt bei unbehandelter Milch nach oben. So wurde zu früheren Zeiten der Rahm gewonnen. Heutzutage bekommt man Sahne durch das Zentrifugieren in so genannten Seperatoren. Diese schleudern die Milch so lange, bis die schwere Magermilch sich nach außen absetzt. Zurück bleibt die leichte Sahne. Aus Rahm wird zum Beispiel Butter hergestellt. Rahm enthält viel Fett, Milcheinweiß und fettlösliche Vitamine.

Um ihn haltbar zu machen wird er verschiedenen Haltbarkeitsmethoden unterzogen. Einige Verfahren sind Pasteurisieren, Homogenisieren, Sterilisieren und Kondensieren Sahne kann durch Mischen mit entrahmter Milch auf unterschiedliche Fettstufen eingestellt werden. Sahne enthält 25 bis 29 Prozent Fett, Schlagsahne beinhaltet 30 bis 33 Prozent Fett, Schlagsahne extra 36 Prozent und Kaffeesahne zwischen 10 und 15 Prozent Fett.

In Österreich wird Sahne oder Rahm als Obers oder Schlagobers bezeichnet. Je nach Art der Haltbarkeitsmethode ist der Rahm unterschiedlich haltbar. Frische Sahne hält sich vier bis sechs Tage im Kühlschrank, ultrahocherhitzte Sahne hält sich bis zu sechs Wochen ohne Kühlschrank und sterilisierte Sahne hält sogar bis zu einem Jahr ohne Kühlschrank.

Es gibt süße Rahmsorten, wie Schlagsahne oder Creme double, die bis zu 45 Prozent Fett enthalten. Zu den sauren Rahmsorten gehören saure Sahne mit mindestens 10 Prozent Fett, Schmant mit 24 bis 28 Prozent Fett und Creme fraiche mit mindestens 30 Prozent Fett. Creme Fraiche enthält einen Zusatz von Milchsäurebakterien. Alle Sorten sind unterschiedlich in ihrem Fettgehalt und ihrer Kochfestigkeit.

Es kann viele Ursachen haben, dass Sahne beim Schlagen nicht steif wird, sondern gerint, Einige Ursachen sind die Zusammensetzung des Milchfetts, ein ungünstiger Fett- Eiweißgehalt, eine zu hohe oder zu niedrige Temperatur oder das Alter des Rahms. Beispielsweise lässt sich frische Sommersahne auf Grund des hohen Milcheiweißgehaltes schlecht steif schlagen. Auch Kaffeesahne lässt sich kaum steif schlagen. Am günstigsten ist Schlagsahne, die einen Fettgehalt zwischen 30 und 33 Prozent aufweist und mindestens einen Tag im Kühlschrank gelagert hat. Es sollte auch unbedingt darauf geachtet werden, dass kalten und sehr sauberen Gefäßen zum Schlagen benutzt werden.

 
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