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Daher kommt auch die Bezeichnung, die sich aus den lateinischen Bezeichnungen für Knochen und Knorpel zusammensetzt und mit der Endung „…ose“ eine Fehlfunktion signalisiert. Bei der Osteochondrose liegt ein übermäßiger Verschleiß der Knorpelmasse vor.
Die Chondrozyten genannten Knorpelzellen werden entweder nicht ausreichend über die Gelenksflüssigkeit mit Nährstoffen versorgt oder gehen durch übermäßige Belastungen zugrunde. In einigen Fällen führt die Überbeanspruchung auch zu einer Verhärtung von Knorpelzellen. Dadurch wird die Oberfläche des Knorpels rau und er wird stärker erodiert. Auch bilden sich in Gelenkspalten Ablagerungen, die die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke stark einschränken.
Besonders häufig von Osteochondrose betroffen ist die Wirbelsäule des Menschen. Hier sind die Übeltäter in der Regel abgenutzte oder verrutschte Bandscheiben. Sie verursachen sehr starke Schmerzen und sorgen dafür, dass sich der betroffene Patient deutlich weniger bewegt. Damit verlangsamt sich der Stoffwechsel und die ohnehin geschädigte Bandscheibe wird unterversorgt, was den Verschleiß noch einmal zusätzlich verstärkt.
Der Körper versucht an dieser Stelle einen Ausgleich zu schaffen und lagert zur Stabilisierung Material an. Das führt zu einer neuerlichen Bewegungseinschränkung. Steuert man hier nicht schon in einem frühen Stadium gegen, kommt eine Spirale in Gang, die oft nur mit dem Mittel eines chirurgischen Eingriffs aufzuhalten ist. Hinzu kommt, dass die durch die betroffenen Gelenke und Wirbel hindurchführenden Nervenstränge stark eingeengt werden. Das kann Symptome von Missempfindungen bis hin zu Lähmungen zur Folge haben.
Deshalb setzen die Behandlungskonzepte der Osteochondrose vor allem auf eine Mobilisierung der Patienten, die ggf. mit einer Gabe von schmerzlindernden Mitteln unterstützt wird. Eine Ruhigstellung der betroffenen Körperteile ist nur kurzzeitig im akuten Schmerzfall empfehlenswert. Meistens werden an den betroffenen Stellen schmerzstillende, entzündungshemmende und entspannende Wirkstoffe gespritzt.
Im weiteren Behandlungsverlauf kommt der Manualtherapie eine große Bedeutung zu. Dabei werden verspannte Muskeln gelockert und zielgerichtet an den Muskel- und Sehnenansätzen der betroffenen Gelenke gearbeitet, um mit punktueller Stimulation für eine stärkere Durchblutung und damit für eine bessere Versorgung der Knorpelzellen zu sorgen.
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Kommentare
Christine [Gast]
Sehr gut beschrieben, kaum ein Beitrag zu finden nach dem man hinterher schlauer ist.
Sehr gut, und vielen Dank für die Hilfe.
Lg
Chistine
Beate [Gast]
Danke, sehr schön beschrieben und ich bin mir nun sicher das ich einen super Orthopäden habe. Leider bin ich immer noch auf der Suche nach alternativen Maßnahmen. (Angeblich ist ja gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen.) Ich denke da an Ernährungsumstellung, natürliche Medizin etc.