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Astigmatismus ist die häufigste Erkrankung, bei der harte Kontaktlinsen verordnet werden. Bis zu 45% der Menschen, die sich für Kontaktlinsen entscheiden, wird Astigmatismus von 0,75 dptr und höher diagnostiziert. Doch was für eine Krankheit ist das eigentlich? Stellen wir uns vor, unser Auge wäre das Zifferblatt einer Uhr. Nun können Sie an der 12-Uhr-Achse schärfer sehen als an der 3-Uhr-Achse. Die Achsen können unterschiedlich sein und der Patient lebt in einem eigenartigen Reich der krummen Spiegel.
Sogar bei den Menschen, die eigentlich keine Beschwerden haben, wird manchmal Astigmatismus diagnostiziert. Das liegt daran, dass die normal funktionierenden Achsen die Belastung der gefährdeten Achsen übernehmen können. Außerdem werden kleine Bildverzerrungen durch das Gehirn „repariert“, so dass man sie gar nicht bemerkt. Das stört nicht besonders im Alltag. Aber da, wo die höchste Sehgenauigkeit erforderlich ist, zum Beispiel beim Autofahren, werden unsere Augen zusätzlich belastet. Und dann stehen dem Patienten torische Linsen zur Hilfe.
Kontaktlinsen gelten als optimale Methode für die Korrektur aller Stufen des Astigmatismus – bis zu 20 Dioptrien! Bis zu einer Dioptrie kann der Sehfehler mit den üblichen sphärischen Kontaktlinsen. In fortgeschritteneren Stadien helfen torische Linsen, deren Geometrie so herausgearbeitet wird, dass die Kontaktlinse einen „Ballast“ haben, der die Linse aufrecht hält. So entsteht Refraktion, die die Hornhautverkrümmung korrigiert. Im Gegensatz zu den einfachen Kontaktlinsen können die torischen Linsen nicht um ihre Achse drehen, weder beim Blinzeln, noch bei Augen-, Kopf- und Körperbewegungen.
Torische Kontaktlinsen gibt es für kurzsichtige und weitsichtige Astigmatismus-Patienten, auch beim kombinierten Typ der Krankheit korrigieren sie die Sehfehler einwandfrei. Seit einigen Jahren gibt es weiche torische Linsen auf dem Markt, die zu 55 bis 58 Prozent aus Wasser bestehen und einen besonders hohen Tragekomfort bieten. Die Pflege der torischen Linsen unterscheidet sich nicht von der von normalen Kontaktlinsen. Das Einzige, wofür man mehr Zeit braucht, ist der Augenarztbesuch, wo der Grad und Typ des Astigmatismus festgestellt wird und entsprechende Kontaktlinsen gewählt werden. Bei der Linsenherstellung müssen die Optiker noch die genauen Werte für Achse und Zylinder berücksichtigen.
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Kommentare
hotspoon [Gast]
Hallo alle zusammen,
ich, Augenoptikermeister, frage mich, wer diesen Unsinn wohl geschrieben hat. Recht herzlichen Dank dafür. Ich kann diesen Unsinn während meiner Sehberatung wieder ausbügeln.
Schuster bleib bei deinen Leisten.
Der beitrag sollte schnellst möglich von einem Augenoptiker, der auch Kontaktlinsen anpasst, überarbeitet werden. Mir stehen die Haare zu Berge.
Thomas [Gast]
steht doch rechts oben, sogar mit Bild, wer das geschrieben hat ;)