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Fruchtbarkeit berechnen mit dem Kalender

Die Fruchtbarkeit ist schwierig vorherzusagen. Lange muss der Monatszyklus genau dokumentiert werden und dann kann die Frau mit einem Eisprung-Kalender ihre Fruchtbarkeit berechnen.

fruchtbarkeit berechnen
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Die Empfängnis eines Kindes gestaltet sich häufig schwierig. Der erste Schritt ist der Besuch bei Fachärzten. Eine grundsätzliche Zeugungs- und Empfängnisfähigkeit muss vorhanden sein. Wenn die Empfängnis lange dauert, ist das kein Grund zur Besorgnis. Leider nimmt die Fruchtbarkeit des Menschen mit zunehmendem Alter ab. Auch Umweltfaktoren, wie Strahlungen oder Vergiftungen, können die Zeugungsfähigkeit eines Paares stark gefährden.

Wenn Frauen ihre Fruchtbarkeit berechnen, ermitteln sie den Zeitpunkt der höchsten Fertilität, also der höchsten Befruchtbarkeit einer Frau. Grundsätzlich kann man den Zeitpunkt des Eisprungs oder die fruchtbaren Tage berechnen. In Apotheken gibt es viele hilfreiche kleine Geräte, um festzustellen, in welcher Phase ihres Monatszyklus sich die Frau befindet. Diesen Zyklus muss die Frau genau kennen. Er beginnt am ersten Tag der Periode und endet am letzten Tag vor der nächsten Periode.

Das passiert in einem Zyklus: Ein Eibläschen wächst, Östrogen wird produziert und auch die Gebärmutterschleimhaut wächst. Wenn der Östrogenspiegel eine bestimmte Höhe erreicht hat, wird der Eisprung ausgelöst. Die Eizelle wandert vier Tage lang durch den Eileiter zur Gebärmutter. Die Hormonproduktion wird gestoppt, wenn keine erfolgreiche Einnistung eines befruchteten Eis erfolgt. Die Menstruation setzt ein. Die Dauer des Zyklus ist je nach Frau unterschiedlich.

Wenn eine Frau einen Zykluskalender führt, kann sie ihre fruchtbaren Tage oder ihren Eisprung berechnen. Um die Fruchtbarkeit berechnen zu können, ist eine Kombination der Temperaturmethode mit einer Untersuchung der Beschaffenheit des Muttermundschleims sinnvoll. Für die Temperaturmethode muss die Temperatur täglich zur selben Zeit gemessen werden. Nach dem Eisprung erhöhte sich die Temperatur der Frau um etwa 0,4 Grad. Eine Befruchtung ist nun schwierig. Die Temperaturmethode ist vor allem für langfristige Beobachtungen geeignet. Außerdem bildet sich zum Zeitpunkt des Eisprungs vermehrt dünnflüssiger Schleim, der die Spermien zum Ei bringen soll. Wenn man beide Methoden kombiniert, kann sich der Kinderwunsch früher oder später erfüllen.

von Jette Schulte
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