Beauty, Gesundheit & Medizin

rating
0 Bewertungen

Hilfe bei Haarausfall

Ungefähr ab dem 20. Lebensjahr fängt es bei einem großen Teil der männlichen Bevölkerung an: die Haare auf dem Kopf beginnen sich zu lichten Weniger bekannt ist, dass auch Frauen vom erblich bedingten Haarausfall (auch: alopecia androgenetica) betroffen sein können. Schuld ist DHT, eine Variante des Männlichkeitshormons Testosteron, auf das die Haarfollikel sehr empfindlich reagieren. Natürlich gibt es viele weitere Ursachen für Haarausfall. So können nach einem Unfall oder einer Operation kahle Stellen zurückbleiben. Oder die Haare fallen aufgrund von Mangelernährung oder Medikamenteneinnahme aus.

Es gibt auch Krankheiten, die daran schuld sind, dass die Haarpracht sich lichtet. Beim kreisrunden Haarausfall (auch: alopecia areata) können Stellen überall am Kopf betroffen sein, meist erholt sich der Haarwuchs bei dieser Variante aber wieder.

Im Zweifelsfall stellt ein Facharzt die richtige Diagnose.

Beim erblich bedingten Haarausfall gibt es die Möglichkeit einer Haartransplantation. Dabei erzielt man mit Eigenhaar deutlich bessere Ergebnisse als mit fremdem Haar oder gar künstlichem Haar. Die Entnahme und Transplantation von Eigenhaar ist deshalb möglich, weil die Haare nicht überall ausfallen, sondern bevorzugt in bestimmten Bereichen wie am Haaransatz oder am oberen Hinterkopf. Aus anderen Bereichen, zum Beispiel weiter unten am Hinterkopf, können daher problemlos Haarwurzeln für eine Haartransplantation entnommen werden.

Die kann auf verschiedene Arten geschehen. Am weitesten verbreitet ist zur Zeit die Streifentechnik, bei der die entnommenen Hautstreifen unter dem Mikroskop in kleinere Einheiten zerlegt und aufbereitet werden. Genauso können aber auch kleine Gruppen von Haarwurzeln direkt aus der Kopfhaut herausgestanzt und an eine andere Stelle versetzt werden.

Die Ergebnisse einer Haartransplantation sprechen für sich. Je nach Methode bleiben kaum Narben zurück, und die Wunden verheilen schnell. Nach wenigen Wochen beginnen die Haare an der neuen Stelle wieder zu wachsen. Die Haare können nach der Abheilung der Operationswunden wieder ganz normal geschnitten oder sogar auch coloriert oder dauergewellt werden. Im Gegensatz zu anderen Methoden gegen Haarausfall ist hier keine lebenslange Einnahme von Medikamenten oder Hormonen notwendig.

In den USA, wo Schönheit und Makellosigkeit für viele Menschen einen essenziellen Wert darstellen, legen sich jedes Jahr schon um die 450.000 Menschen für eine Haartransplantation unters Messer. Und auch in Deutschland ziehen immer mehr Stars und Normalsterbliche nach, denn eine Glatze gilt auch hierzulande als unschick.

Ein Artikel von Sonja Kraus,

infosvonsonja[at]yahoo.de

 
Teilen
  20.05.2007
Gestellte Fragen: 0

Fragen zum Beitrag: “Hilfe bei Haarausfall”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 0

Verwandte Artikel

18.05.2011

Aloe Vera - Heilkraft aus der Natur

18.05.2011

Glatzen-Panik – wie Haartransplantation helfen kann

18.05.2011

Hypertonie

18.05.2011

Prostatitis und Prostatabeschwerden: Ursachen und Behandlung

18.05.2011

Schnell abnehmen mit der richtigen Strategie

18.05.2011

Sportverletzungen vermeiden

18.05.2011

Was hilft gegen schnarchen?

Meistgelesen in dieser Rubrik

Meistgelesen
Empfehlungen