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Brüchige Haare - da empfiehlt sich ein Kurzhaarschnitt

Dieses Haarproblem lässt sich nicht von heute auf morgen beseitigen. Im Zweifel - zumindest bei Männern - hilft ein Kurzhaarschnitt.

brüchige haare
© ingaivanova - Fotolia.com
Brüchiges Haar hat nur in sehr seltenen Fällen eine medizinische Ursache. Es gibt eine Erbkrankheit, die zum Haarbruch kurz über der Haut führt. In einem solchen Fall hilft nur noch die Perücke. Aber in den anderen Fällen muss es andere Ursachen geben.

Dies kann beispielsweise eine Erkrankung sein. Da hilft eine gründliche Untersuchung beim Hausarzt, die mit einer ohnehin fälligen Vorsorgeuntersuchung kombiniert werden könnte. Wenn der Arzt feststellt, dass es an bestimmten Hormonen oder Nährstoffen mangelt, kann man diesem Mangel durch eine Umstellung der Ernährung oder auch durch Medikamente abhelfen. Dann müssten nach einiger Zeit wieder länger werden können, ohne abzubrechen. Wenn allerdings das Ergebnis der Untersuchung negativ, der Mensch also gesund ist, dann kann es nur an falscher Pflege liegen.

Gerade bei den Haaren hat die Kosmetikindustrie ein reiches Feld zu beackern. Nicht nur Waschen, Formen und Festigen, auch das Färben sind ohne Kosmetik nicht denkbar. Mögen manche Menschen auch gegen Gentechnik und künstlichen Dünger sein - bei der Haar- und Hautpflege wird an Chemie nicht gespart. Daher ist zu raten, als Erstes es einmal "ohne" zu versuchen. Eventuell regeneriert sich dann das Haar von selbst, weil es einfach von der bisherigen Überlastung befreit ist. Dazu braucht man aber Geduld. Für die Kosmetikindustrie ist das nicht so günstig. Deshalb gibt es jede Menge Mittel, die speziell für dieses Haarproblem angeboten werden. Wenn "ohne" trotz Geduld nicht hilft, dann kann man zu solchen Mitteln greifen. Aber bitte nicht gleich mehrere, und bisher als gut angesehene Mittel auch noch beibehalten - da kennt sich kein Mensch und kein Haar aus, wo Ursache und Wirkung liegen. Auch da gilt es nämlich, Geduld aufzubringen, ein Mittel nach dem anderen zu testen und jedem Mittel eine Chance zu geben. Wenn ein brüchiges Haar 0,5 mm pro Tag wächst und nach 2 cm bricht, weiß man erst nach mehr als 40 Tagen, ob die Behandlung erfolgreich war - es sei denn, das Problem hat eben doch seine Ursache in der äußeren Behandlung. Dann gilt es eben nur, das Mittel zu finden und künftig nicht mehr zu verwenden.

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