Haare daheim aufhellen ohne zum Frisör gehen zu müssen
Wer sich sein Haar aufhellen möchte, der sollte den eigenen Haartyp sehr genau kennen und darauf achten, dass die Anweisungen zur Anwendung der Produkte genau eingehalten werden. Dann wird der Traum in Blond wahr.


Doch was passiert eigentlich beim Haare färben? Verantwortlich für die natürliche Farbe der Haare ist das Melanin, von dem es zwei Unterarten gibt. Brünette und Schwarzhaarige verfügen über einen hohen Anteil an Eumelanin, während Blondschöpfe und Rotfüchse einen hohen Anteil an Phaeomelanin in ihren Haarfollikeln bilden. Die Melanine, auch Farbpigmente genannt, werden beim Aufhellen zerstört. Das wird erreicht durch Ammoniak oder Wasserstoffperoxid, die in den Aufhellern in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten sind. Je nach Konzentration sind damit Aufhellungen um zwei bis vier Farbnuancen möglich.
Möchte man mit einem solchen Mittel sein Haar heller machen, sollte man unbedingt vorher an einer kleinen Haustelle beispielsweise an der Innenseite der Oberarme ausprobiere, ob man es verträgt. Das ist sehr wichtig, weil die Aufheller sehr viele Allergene enthalten, die zu schwerwiegenden Hautreizungen führen können. Bei der Anwendung sollten unbedingt die mitgelieferten Handschuhe getragen werden. Außerdem muss man peinlich genau darauf achten, dass das Mittel weder in die Augen gelangt, noch mit den Schleimhäuten in Kontakt kommt. Außerdem sollte man unbedingt einen wasserdichten Umhang benutzen oder ein altes Handtuch über die Schultern hängen, denn die Mittel zum Färben zerstören bei Kontakt auch die Farbpigmente in der Kleidung. Nach dem Aufhellen benötigt das Haar unbedingt eine Pflegespülung.
haar-ideen.de: 
Kommentare