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Haarkuren - Unterschiede und Anwendungen

Bevor man sich für Haarkuren entscheidet, sollte man erst einmal klären, welchen Haartyp man hat. Hiervon hängt nämlich grundsätzlich die Entscheidung ab, man möchte seinem Haar ja schließlich etwas Gutes damit tun.

haarkuren
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Es gibt Haarkuren für unterschiedliche Haartypen. So unterschiedlich die Haartypen sind, so unterschiedlich sind auch die Inhaltsstoffe der Kuren und ihre Funktionen. Hat man eher fettiges Haar, so sollte man keine Haarkur nehmen, die dem Haar zu viel Feuchtigkeit spendet, sondern eher auf ein entfettendes Produkt zurückgreifen, da ansonsten das Haar nur zusätzlich beschwert würde. Oft enthalten solche Produkte bestimmte Kräuter, wie zum Beispiel Kamille oder Rosmarin, da diese dazu beitragen, die Kopfhaut zu beruhigen und die Fettproduktion zu reduzieren.

Bei trockenem Haar dagegen verhält es sich genau andersherum. Dem Haar fehlt es an Feuchtigkeit und so muss diese über Haarkuren zugefügt werden. Hierzu werden als Inhaltsstoffe oftmals Proteine oder Silikone eingesetzt. Es gibt jedoch auch viel speziellere Auswahlkriterien als nur die reine Struktur der Haare. So muss man des Weiteren unterscheiden zwischen chemisch behandeltem Haar, also zum Beispiel dauergewelltes Haar, und coloriertem oder blondiertem Haar. So zielen Produkte für colorierte Haare vor allem darauf ab, die Leuchtkraft der Farbe so lange wie möglich zu erhalten und ein Ausbleichen durch Sonneneinstrahlung zu verhindern. Bei blondiertem Haar geht es in der Regel vor allem darum, die strapazierten Haare zu schonen und wieder aufzubauen.

Alle Haartypen brauchen daher unterschiedliche Pflegeprodukte. Entscheidend für die Wirkung von Haarkuren ist auch, welche Menge man benutzt und wie man sie anwendet. Grundsätzlich hängt die Menge davon ab, wie lang das Haar ist, als Faustregel kann man sagen, dass man bei kürzeren Haaren etwa eine wallnussgroße Menge benötigt und bei längeren Haaren etwa die doppelte Menge. Bei der Art der Anwendung muss man beachten, dass man eine Haarkur erst nach dem Shampoo beziehungsweise, falls eine Spülung verwendet wird, erst danach und im handtuchtrockenen Haar verwendet.

Außerdem benötigen Haarkuren eine gewisse Einwirkzeit, die man auch einhalten sollte, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können. Diese beträgt in der Regel etwa drei bis fünf Minuten. Man sollte aber auf jeden Fall darauf achten, Haarkuren nicht zu häufig einzusetzen, da sie dann die Haare eher belasten als schützen. Einmal in der Woche wird als vollkommen ausreichend angesehen. Durch einen vernünftigen Einsatz dieser Produkte trägt man auf jeden Fall aber dafür Sorge, dass das Haar lange glänzend und geschmeidig bleibt.

von Lothar Rose
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