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Nagellack, die Qual der Wahl

Rot, Grau, Perlmutt: Nagellack ist heute so vielfältig wie nie zuvor. Hilfreiche Tipps, wie man den richtigen Farbton für sich findet

Nagellack
© Christoph Hähnel - Fotolia.com
Einst Abfallprodukt der Autoindustrie, ist Nagellack heute nicht mehr wegzudenken. Frau trägt ihn, Mann auch. Ob Klarlack, roter Nagellack, mit Glitzer oder ohne, bei der Auswahl fällt die Wahl der Farbe manchmal ganz schön schwer. Jedes Jahr gibt es zu den Jahreszeiten und Modetrends entsprechend neue Trends, das heißt neuer Look und neue Farben. Wie soll man da noch durchblicken, wie findet man die richtige Farbe?

Eine wichtige Grundregel bei der Wahl der Nagellack-Produkte ist das er zum Look passen sollte. Nagellack ist wie ein Accessoire zu sehen, der letzte Schliff zum Outfit. Also merken Nagellackfarbe immer passend zur Kleidung auswählen. Man wählt einen Lack der mindestens eine Farbe der Kleidung aufgreift. Wer sich unsicher ist, wählt einen der vielen Frenchlacke, dies sind dezente Töne in Rosa-, Beige- oder Cremetönung. Diese Lacke verleihen den Fingernägeln Natürlichkeit und passen immer, ganz unabhängig von der Kleidung, der Jahreszeit und dem Modetrend.

Für die, die es eher ganz unauffällig mögen, gibt es den Klarlack. Wenn man gleichzeitig was für die Pflege der Fingernägel tun möchte, dann wählt man einen Klarlack oder besser gesagt einen Pflegelack, der auf den Nageltyp abgestimmt ist. Hierzu gibt es eine gute Auswahl von der amerikanischen Firma Creative Nail Design, eine Pflegeserie die für die Nagelstudios entwickelt wurde und jetzt seit kurzer Zeit auch online für Jedermann zukaufen ist.

Roter Nagellack ist immer das Sinnbild der Weiblichkeit, er steht für Eleganz. Er ist jedoch nichts für Eilige, denn gerade bei rotem Lack sollten unbedingt ein Unterlack, dann zwei Farbschichten und zum Schutz ein Überlack aufgetragen werden. Hierzu passt gut schwarze oder mit rot kombinierte Kleidung.

Besonders elegant setzt man die Fingernägel mit dunklen Herbstlacken (Violett, Braun, Grau, Dunkelrot) in Szene. Hierbei ist gut zu wissen, dass man diese Lacke nicht unbedingt mit schwarzer Kleidung, sondern eher mit kalten Farben wie Weiß oder Grau kombiniert. Auch hier gilt die Regel: Unbedingt Unterlack auftragen, damit es keine Verfärbungen der Nägel gibt.

Schwarzer Nagellack liegt im Trend, hierzu trägt man die Nägel kurz und eher eckig. Wichtig: Bitte nicht mit brauner Kleidung tragen, das passt nicht gut zusammen.

Glitzernagellack passt im Sommer gut zu sonnengebräunter Haut und im Winter zu besonderen Anlässen. Wichtig: Glitzerlack nur selten anwenden und nicht unbedingt wenn die Kleidung selbst schon glitzert.

Nicht nur die Farbe des Nagellackes, sondern auch seine Textur spielt eine große Rolle. Perlmuttschimmer, irisierend, matter oder doch glänzender Lack, denn jeder wirkt anders. Für den Büroalltag ist matter Nagellack, der eher unauffällig wirkt, zu empfehlen. Ein glänzender Nagellack, egal welche Farbe, bringt einen edlen Touch mit sich und ist eher was für die Abendgarderobe.

Perlmuttschimmer ist eigentlich out, wirkt aber bei gebräunten Händen sehr gut.

Wenn man das Vorgenannte beherzigt ist die Qual der Wahl des richtigen Nagellacks gar nicht so schwer.

von Eren Kozik
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