Nackenstützkissen sind eine Wohltat für Ihren Rücken
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Genauso vielfältig wie die Erscheinungsbilder und Einsatzgebiete von Fingernägeln sind auch ihre Bedürfnisse. Eine Tatsache, der professionelle Maniküren Rechnung tragen, indem sie individuelle Programme anbieten. Dabei wird jedoch oft vergessen, dass ein gesunder Nagel nicht im Kosmetikstudio beginnt, sondern am heimischen Esstisch. Es ist zwar ein verbreiteter Irrglaube, weiße Flecken wiesen auf einen Mangel an Kalzium hin, ein ausgeglichener Mineralienhaushalt ist jedoch entscheidend für Aufbau und Aussehen. Spurenelemente wie eben Kalzium oder Eisen, Vitamine und Aminosäuren stärken die Nagelstruktur und bilden die Grundlage gesunder Nägel. Rillen und spröde Ränder können tatsächlich Ausdruck von Ernährungsdefiziten oder sogar Anzeichen krankhafter Veränderungen im Körper sein. Als innere Kur eignen sich beispielsweise Mineralerden. Von außen angewendet empfehlen sich wertvolle Öle, die gründlich einmassiert über Nacht ihre Wirkungen entfalten. Hierbei erweist sich Olivenöl als preiswerte Lösung, während Mandelöl als besonders antiallergen gilt und Jojobaöl als ausnehmend leicht und schnell einziehend.
Neben der Ernährung hat natürlich vor allem die mechanische Behandlung der Fingernägel einen entscheidenden Einfluss. Hierbei kommt es - im wahrsten Sinne des Wortes – auf Fingerspitzengefühl an. Nach dem Baden oder Duschen dauert es eine Weile, bis sich die eingelagerten Wassermoleküle zwischen den Eiweißschichten wieder verflüchtigen. Bis dahin sind die Nägel zwar besonders geschmeidig, gleichzeitig jedoch auch recht empfindlich. Beim Stutzen sollten nie Scheren, selten Nagelknipser und meist Feilen zum Einsatz kommen. Dabei sind Glasfeilen selbst guten Metallvarianten vorzuziehen. Spezielles Schleifpapier eignet sich indes für besonders anspruchsvolle Anwender. Das Feilen selbst sollte immer von der Mitte ausgehend in eine Richtung erfolgen, um unnötiges Aufrauen zu vermeiden. In mehreren Stufen geben Polierfeilen mit immer feinerer Körnung den Fingernägeln den letzten Schliff, bis sie gesund glänzen. Mit einem Holzstäbchen lässt sich anschließend die Nagelhaut behutsam zurückschieben. Natürlich kann das, was für die Fingernägel gut ist, für die Zehennägel nicht schlecht sein.
Gegenteiliges gilt hingegen für künstliche Nägel, Lackhärter und Nagellack, die dem Fingernagel zwar ein gewisses Maß an Verve und Glamour verleihen, ihm bei exzessivem Einsatz jedoch wortwörtlich die Luft zum Atmen nehmen.
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