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Auch der Douglas Gutschein hat die Urkundseigenschaft

Ein Gutschein ist für Juristen ein Dokument, an das ganz klare Ansprüche und Fristen geknüpft sind, wie etwa, dass man ihn innerhalb von 3 Jahren einlösen muss. Dies gilt auch beispielsweise für den Douglas Gutschein

douglas gutschein
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Ein Gutschein, also auch ein Douglas Gutschein, stellt im rechtlichen Sinne ein Dokument dar. Wer dieses Dokument innehat, der hat auf eine bestimmte Leistung einen Anspruch. Im Falle von Douglas, der bekannten Parfümerie-Kette, könnte dies beispielsweise bei einem 20 Euro-Gutschein die Herausgabe eines Douglas-Artikels im Wert von 20 Euro sein. Der Gutschein ist zudem eine Urkunde, dass heißt, dass er im Rechtsverkehr als Wertpapier und insbesondere als Beweisurkunde angesehen wird.

Gutscheine gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. So gibt es zum Beispiel Gutscheine über Reisen. In der Regel tritt aber der Gutschein im Rechtsverkehr als Einkaufsgutschein auf. In dieser Form ermächtigt er den Inhaber, Waren eines bestimmten Wertes, beispielsweise in Höhe von 20 Euro, in einem genau benannten Geschäft einzukaufen. Der Vorteil des Gutscheins ist zwar der, dass sich der Beschenkte selbständig sein Geschenk aussuchen kann. Oftmals aber würden es viele Menschen vorziehen, im Fall von Douglas etwa weil sie mit Parfümerie-Artikeln nichts anfangen können, sich den auf dem Gutschein vermerkten Euro-Wert in bar auszahlen zu lassen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es zu dieser Problematik, nämlich der Barauszahlung eines Gutscheins, bereits viele Gerichtsfälle gegeben hat. Heutzutage richten sich sowohl die Gerichte wie auch der Handel aber nach einem bestimmten Urteil. Dieses wurde im Jahr 1988 vom Amtsgericht Northeim gefällt. Aus diesem Urteil geht hervor, dass es keine Pflicht zum Auszahlen eines Gutscheins in Geld gibt, solange nicht andere Absprachen zwischen Gutscheininhaber, auch Gläubiger genannt, und dem Gutscheinaussteller, also dem jeweiligen Händler oder auch Schuldner, bestehen. In der Regel werden also Gutscheine nicht in bar ausgezahlt, sondern nur gegen bestimmte Sachwerte eingetauscht. Viele Warenhäuser schreiben dies in ihren Geschäftsbedingungen oder auf dem Gutschein selbst nieder. Manchmal allerdings, jedoch nur aus Kulanz, also freiwilligem Entgegenkommen, zahlen Händler Summen, die unter 5 Euro liegen, in bar aus.

Viele Menschen, die beispielsweise einen Douglas Gutschein haben, fragen sich, wann dieser uneinlösbar wird. Aus dem Neuen Schuldrecht, das im Jahr 2002 verabschiedet wurde, ergibt sich, dass ein Gutschein 3 Jahre Gültigkeit besitzt. Die Frist beginnt am 31. Dezember in dem Jahr, in dem der Gutschein erstellt wurde, zu laufen. Dies gilt übrigens auch für Gutscheine, die der Händler selbst zeitlich begrenzt hat.

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