Brüchige Haare - da empfiehlt sich ein Kurzhaarschnitt
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Grundsätzlich gibt es zwei Therapieansätze: Die Bekämpfung der Ursache oder die Bekämpfung der Symptome. Es bringt wenig, nur die entstandenen Feigwarzen zu entfernen. Der auslösende Virus muss zusätzlich beseitigt werden, da die Feigwarzen sonst immer wiederkommen werden. Bis eine Therapie wirkt, braucht es meist einige Monate.

Erfolgreich einsetzbare Feigwarzen-Mittel sind zum Beispiel Imiquimod oder Interferon. Das rezeptpflichtige Imiquimod stärkt etwa das Immunsystem an der Stelle, wo die Feigwarze sitzt und will hier die Viren vernichten. Dieses und ähnliche Feigwarzen Mittel sind als Gels oder Cremes erhältlich und werden über längere Zeit auf die Warzen aufgetragen.
Zur reinen Symptombekämpfung werden zum Beispiel Podophyllotoxin, Trichloressigsäure, Kryotherapie oder chirurgische Verfahren eingesetzt. Es ist üblich, die Feigwarzen unter örtlicher Betäubung mit Laser, Skalpell oder Elektrokoagulation zu entfernen. Alternativ wählen viele Ärzte die Verätzung der Warzen. Rezeptfreie Feigwarzen Mittel können unter Umständen auch gegen die Warzen helfen. Zu diesen Mitteln zählen zum Beispiel Samoxol oder Teebaumöl. Ein Apotheker oder ein Arzt kann genauer über die Wirksamkeit der einzelnen Mittel Auskunft geben.
Seit 2006 ist es möglich, gegen humane Papillomviren zu impfen. Leider bieten Kondome keinen vollständigen Schutz gegen eine mögliche Infektion mit Feigwarzen. Wenn eine Infektion nachgewiesen wurde, sollten Frauen regelmäßig beim Frauenarzt einen Abstrich vom Gebärmutterhals machen lassen. Ein möglicher Gebärmutterhalskrebs kann auf diese Weise im Frühstadium erkannt werden. Auch wenn nur ein Partner an Feigwarzen erkrankt, ist dies kein Beweis für Untreue. Die Dauer zwischen Infektion und Ausbruch ist meist sehr unterschiedlich und kann sehr lang sein.
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