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Mit Tüchern oder Komedonenquetschern Mitesser entfernen

Wer einen Mitesser ausdrücken möchte, sollte vorsichtig zu Werke gehen. Sonst kann man versehentlich Entzündungen erzeugen oder beim Ausdrücken Narben hinterlassen. Die verwendeten Instrumente müssen steril sein.

mitesser entfernen
© Benjamin Thorn - Fotolia.com
Wenn die Haut übermäßig viel Talg produziert, können die Talgdrüsen verstopfen. Es bildet sich ein Pfropf aus verhornten Zellen, Talg, Bakterien und Haarresten - der sogenannte Mitesser. Man unterscheidet zwischen White- und Blackheads. Bei den Weißen ist unter der Haut der Talg erkennbar; die Mitesser mit schwarzer Haube entstehen durch Oxidationsprozesse und den Hautfarbstoff Melanin. Es handelt sich nicht um Schmutz, wie manche irrtümlich meinen. Wer Mitesser hat, lässt sich diese am besten von einer Kosmetikerin ausdrücken. Wenn es sich um wenige oder einen einzelnen handelt, kann man sie auch selbst entfernen und so verhindern, dass aus dem Mitesser ein größerer, schmerzhafter Pickel entsteht.

Möchte man Mitesser selbst ausdrücken, sollte man sie erst mittels einer Gesichtssauna auf die Prozedur vorbereiten. Man kann auch einen Waschlappen in heißes Wasser tauchen und diesen zehn Minuten auf die betroffene Stelle legen oder die Mitesser nach dem Baden behandeln. Heißes Wasser erweitert nämlich die Poren und weicht die Mitesser auf. Bevor man sie ausdrückt, sollte man sich gründlich die Hände reinigen - am besten mit Desinfektionsmitteln. Man darf den Mitesser nicht direkt anfassen, sondern nutzt dazu ein Kosmetiktuch, da man sonst die Bakterien verteilt und Entzündungen hervorruft. Mittels sanftem Drücken oder Auseinanderziehen der Haut kann man den Mitesser ausdrücken. Es lassen sich dabei auch sterile Nadeln oder desinfizierte Komedonenquetscher nutzen - ein langes Werkzeug aus Metall mit einer kleinen Schlinge am Ende, das man in Apotheken erhält. Tritt Blut oder eine klare Flüssigkeit aus der Haut aus, sollte man allerdings sofort aufhören. Hat man den Mitesser entfernt, desinfiziert man die Stelle oder behandelt sie mit einer entzündungshemmenden Salbe. Anschließend wäscht man sich erneut die Hände.

Leidet man unter schwerer Akne, sollte man darauf verzichten, die Mitesser selbst auszudrücken und sich Rat bei einem Hautarzt holen. Er kann die Akne mit Fruchtsäurecremes, Salben mit Antibiotika oder Tabletten mit Vitamin-A-Säure behandeln.

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