Schmerzen am Steißbein: Entstehung und Behandlung
Steißbeinschmerzen können das Leben unter Umständen zur Qual werden lassen. Vor allem... mehr

Die meisten Sonnenbrände lassen sich durch regelmäßiges Eincremen oder Einsprühen mit Sonnencremes oder -sprays mit einem hohen UV-Schutz-Faktor verhindern. Hilfreich sind auch Sonnenhüte oder Schirmmützen mit einem Tuch für den Nackenbereich. In Outdoor-Geschäften gibt es mittlerweile sogar Kleidung mit eingebautem UV-Schutz, der aber auch nicht uneingeschränkt wirksam ist bei extrem langen Sonnenbädern.
Besonders stark ist die Sonneneinstrahlung im Schnee und auf dem Meer (durch die besonders starke Reflektion des Sonnenlichtes). Im Ski-Urlaub ist eine Schneebrille empfehlenswert, im Badeurlaub wasserfeste Sonnencreme.

Aber was wenn es doch einmal dazu gekommen ist? Als Erstes gilt: schleunigst raus aus der Sonne und in den Schatten oder nach drinnen! Bei zu viel Sonneneinstrahlung kann man übrigens auch noch einen Sonnenstich bekommen, der oft mit Symptomen, wie Übelkeit, Schwindelgefühl oder Fieber verbunden ist.
Bei einem leichten Sonnenbrand reicht es meistens aus, kühlende und oder feuchtigkeitsspendende Lotionen oder Cremes auf den geröteten Stellen aufzutragen. Auch kalte, feuchte Tücher oder kühlende Kompressen helfen, den Schmerz zu lindern. Leichte, luftige Kleidung ist empfehlenswerter bei Sonnenbrand als kratzende oder synthetische Stoffe, welche die Haut noch zusätzlich reizen. Aloe Vera ist ein wirksames Hausmittel gegen Sonnenbrand, das in vielen Cremes oder Gels enthalten ist. In den kommenden Tagen sollte man sich nicht allzu lange in der Sonne aufhalten, um der strapazierten Haut Erholung zu gönnen. Ein starker Sonnenbrand, bei dem sich die Haut bald in großen Blasen abschält, sollte dagegen von einem Hautarzt behandelt werden. Der Arzt wird unter Umständen ein entzündungshemmendes Mittel (Antiphlogistikum) verschreiben.
Besonders empfindlich reagieren Kinder auf starke Sonneneinstrahlung und Sonnenbrände können die Haut von Kindern noch stärker schädigen können als von Erwachsenen.
Mit jedem Sonnenbrand steigt übrigens das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken - unabhängig davon, ob der Sonnenbrand behandelt wird, oder nicht. Man sollte daher lieber vorbeugen.
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