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Thema Kosmetik: Inhaltsstoffe erkennen

Wachse, Öle und Konservierungsmittel in Kosmetika machen besonders Allergikern die Auswahl häufig schwer beim Kauf von Kosmetik. Inhaltsstoffe ausfindig machen und allergische Reaktionen vermeiden.

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Was ist eigentlich in der Tagescreme, im Duschbad und in der Wimperntusche enthalten? Einer der beliebtesten Rohstoffe bei der Herstellung von Kosmetik ist Wachs, das als Bienen-, Paraffin- oder Carnaubawachs für die richtige Konsistenz der Produkte sorgt. Auch Fette und Öle sind in nahezu allen Kosmetikprodukten enthalten und zeigen sich für die optimale Verteilbarkeit auf der Haut verantwortlich. Pigmente kommen hingegen vorrangig bei dekorativen Kosmetikprodukten und Make-up als Inhaltsstoffe zum Einsatz: Sie sind nicht wasser- und öllöslich und geben Lippenstift & Co. die Farbe.

Immer mehr Cremes enthalten weiterhin Lichtschutzfilter, die die Haut vor schädlichen UV-Strahlen und mit ihnen vor einer vorzeitigen Alterung schützen. Um Kosmetika haltbar und stabil zu machen, werden bei kosmetischen Produkten zudem Hilfsstoffe, wie Konservierungsstoffe, Parfüm, Emulgatoren und Antioxidantien, verwendet. Immer häufiger kommen auch die so genannten Wirkstoffe in Kosmetikprodukten zum Einsatz, die auf Basis von Wasser und Öl für marketingaffine Eigenschaften wie „hautglättend", „schützend" oder „feuchtigkeitsspendend" verantwortlich sind.

Um besonders Allergikern detaillierte Informationen über die Zusammensetzung der Produkte zur Verfügung zu stellen, gilt in der Europäischen Union seit 1997 die Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe für Kosmetik. Inhaltsstoffe müssen nach dieser INCI auf dem jeweiligen Produkt in abnehmender Reihenfolge aufgelistet werden. Die Angabe der Zusammensetzung, die sich meist auf der Rückseite oder Umverpackung befindet, listet hierbei alle Inhaltsstoffe auf, deren Anteil über einem Prozent gemessen am Gesamtinhalt ausmacht. Für Farbstoffe in kosmetischen Produkten gilt die CI-Nummer, die am Ende der Inhaltsangabe erscheint.

Besonders für Allergiker erweist sich das INCI-System jedoch als eher undurchsichtig zur Klassifikation von Kosmetik: Inhaltsstoffe werden häufig von den Herstellern in siebenstelligen Codes verschlüsselt und auch die enthaltenen Farbstoffe erscheinen als unbekannte Produktschlüssel. Alle Inhaltsstoffe, deren Anteil unter einem Prozent liegt, finden zudem keine Erwähnung in der Inhaltsangabe. Weiterhin erfasst die INCI-Liste von Inhaltsstoffen nicht alle zulässigen Beimischungen für Kosmetik.

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