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Bluthochdruck: Medikamente und Lebenswandel helfen

Bluthochdruck kann z.T. lebensgefährlich sein. Umso wichtiger ist es deshalb zu wissen, wodurch ein zu hoher Blutdruck zustande kommen kann und was man tun kann, um diesen wieder zu senken.

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© Doris Heinrichs - Fotolia.com
Unter Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, wird ein Krankheitsbild verstanden, bei dem im arteriellen Gefäßsystem der Blutdruck chronisch erhöht ist. Eine Hypertonie liegt vor, wenn dauerhaft ein systolischer Blutdruck von mehr als 140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck über 90 mmHg vorliegt. Wird der Bluthochdruck nicht erkannt und nicht behandelt, kann er zum Auslöser für Schlaganfälle und Herzinfarkte werden. Man sollte deshalb mit steigendem Alter seinen Blutdruck regelmäßig kontrollieren, da eindeutige Symptome bei dieser Erkrankung meist nicht ausgemacht werden können. Oft ist eine Hypertonie verbunden mit morgendlichen Kopfschmerzen, die nach dem Aufrichten besser werden. Zudem wird ein chronisch hoher Blutdruck häufig von Schwindelgefühlen, Übelkeit, Nasenbluten, Abgeschlagenheit und Schlaflosigkeit begleitet. Bei extrem erhöhtem Blutdruck kann auch es auch zu Atemnot und Sehstörungen kommen. Es kann aber auch passieren, dass Menschen mit Bluthochdruck lange Zeit ohne Beschwerden leben und von ihrer Erkrankung erst durch Folgeschäden erfahren.

Ein häufiger solcher Folgeschaden ist die Arteriosklerose. Unter Arteriosklerose werden die Ablagerung von Blutfetten, Thromben, Bindegewebe und Kalk an den Gefäßinnenwänden verstanden, wodurch die betroffenen Blutgefäße verstopft werden können. Begünstigt wird dieser Vorgang, wenn zusätzlich noch starkes Übergewicht, eine Blutzuckerkrankheit oder Stoffwechselstörungen vorliegen. Weitere Folgeschäden eines zu hohen Blutdrucks können die Schädigung des Herzmuskels oder eine Verschlechterung der Nierenfunktion sein.

Um Bluthochdruck erfolgreich therapieren zu können, sind meist spezielle Medikamente notwendig. Diese bewirken durch spezielle Inhaltsstoffe eine gezielte Senkung des Blutdrucks, in dem sie beispielsweise die Blutgefäße erweitern oder die Nierenfunktion beeinflussen. Ohne eine gleichzeitige Umstellung mancher Lebensgewohnheiten sind die Erfolgsaussichten jedoch eher gering. So sollte man z.B. das Rauchen aufgeben, so weit wie möglich auf Alkohol verzichten, wenn nötig das Körpergewicht reduzieren, sich regelmäßig körperlich betätigen, kochsalzarm Essen und Obst, Gemüse und Fisch zu sich nehmen.

von Sabrina Roth
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