In Deutschland sehr oft verschrieben: Generika
Ein Arzneimittel, das von den Wirkstoffen her mit einem Markenmedikament identisch ist, heißt Generikum. Dabei können die Herstellungsart und die verwendeten Hilfsstoffe vom Originalpräparat abweichen.

Anders als bei den Markenprodukten richtet sich der Name dieser Arzneimittel meist nach dessen Wirkstoff. Ausnahmen bilden nur sogenannte Markengenerika, die manchmal in ihrer technologischen Fertigung gegenüber dem Original bereits fortschrittlicher sind.

Der Vorteil dieser wirkstoffgleichen Präparate liegt in erster Linie im Preis: Sie sind bis zu 2/3 billiger als das Markenprodukt. Das liegt daran, dass beim Generikum die hohen Forschungskosten entfallen. Da auch in Deutschland die Krankenkassen sparen müssen, verschreiben Ärzte inzwischen über 60 % dieser billigeren Arzneimittel.
Um die Hersteller der Originalmedikamente besser zu schützen, bekommen diese erst einmal ein Patent auf ihre Produkte. Erst nach ca. 10 Jahren können diese dann in ihre äquivalenten Arzneien umgewandelt werden. Nachteil dabei ist allerdings, dass die Entwicklungsländer lange Zeit nicht mit diesen kostengünstigeren Medikamenten versorgt werden können.

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