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Welches blutdrucksenkende Mittel ist das richtige?

Da Bluthochdruck weit verbreitet ist und schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen kann, sollte man als Betroffener einen Überblick über mögliche Medikamente zur Behandlung haben.

blutdrucksenkende mittel
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Ein zu hoher Blutdruck ist eine ernste Erkrankung, die nachhaltig behandelt werden muss. Die Krankheit wird in der Medizin als Hypertonie bezeichnet und entsteht u. a. durch Störungen des Hormonsystems, des Herz-Kreislaufsystems oder auch durch Nierenschäden. Trotzdem ist es bis heute nicht endgültig geklärt, welche Faktoren bei der Entstehung der Hypertonie eine Rolle spielen.

Doch auch wenn die Entstehung noch nicht endgültig entschlüsselt ist, stehen betroffenen Patienten viele Medikamente zur Verfügung, die blutdrucksenkend wirken und die Folgen der Erkrankung lindern können. Am weitesten verbreitet sind dabei die sogenannten Beta-Rezeptorenblocker. Die Leistung des Herzens gibt die Schlagfrequenz des Herzens vor und bestimmt zusammen mit der Weite der Gefäße den Blutdruck im Gefäßsystem. Die Blocker verhindern das Anlagern von Beta1-Rezeptoren an den Gefäßen und vermindern so die Pulsfrequenz und die Herzleistung. Im Ergebnis kann auf diesem Wege der Blutdruck gesenkt werden.

Beta-Blocker verfügen über eine medizinisch gut belegte Wirksamkeit, weisen kaum Nebenwirkungen auf und werden daher häufig verschrieben. Da Bluthochdruck als eine der vielen Volkskrankheiten angesehen werden kann, ist die Verbreitung der Medikamente entsprechend hoch. Alleine Sportler sollten sich bei ihren Verbänden informieren, ob die Beta-Blocker für ihre Sportart auf der Dopingliste stehen.

Bluthochdruck kann aber auch mit einigen anderen Mitteln behandelt werden und gerade auch dann, wenn man Beta-Blocker nicht einsetzen oder vertragen kann. So stehen etwa Kalziumkanalblocker zur Verfügung, die durch eine Verminderung des Kalziums die Kontraktionskraft der Herzmuskulatur schwächen. Weiterhin ist auch eine Hemmung des Angiotensin Converting Enzyme möglich durch die entsprechend bezeichneten ACE-Hemmer. Das Enzym bildet Angiotensin II, das zu einer Blutgefäßverengung führen kann und so den Blutdruck erhöht. Es existieren auch Angiotensin-II-Hemmer, die das Angiotensin direkt hemmen können. Die Wirkungsweisen beider Hemmer sind aber im Ergebnis gleich. Als weiterer Ansatzpunkt bietet sich auch das Gehirn an, doch entsprechende Medikamente werden als zweite Wahl betrachtet.

von Justin Schmitt
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