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Die Bluthochdruck Betablocker sind eine von vier Medikamentengruppen, die bei der Behandlung von Bluthochdruck zum Einsatz kommen. Sie blockieren die Wirkung von Stress-Hormonen wie Adrenalin und Noradrenalin.

bluthochdruck betablocker
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Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit, die durch zu viel und zu gutes Essen bei viel zu wenig Bewegung, durch Rauchen und zu viel Alkohol herbeigeführt wird. Übergewicht ist die Folge. Dadurch erhöht sich signifikant das Risiko, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken oder gar zu sterben. Da der Hochdruck selbst keine Symptome verursacht, wird er meist erst bei einer Routine - Untersuchung beim Arzt erkannt. Durch eine Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung kann man zwar meist keine ausreichende Senkung des Hochdrucks erreichen, aber zumindest keine weitere Steigerung. Ohne Medikamente geht es nicht. Eine der dann angezeigten Behandlungsmethoden ist die Medikamentengruppe der Betablocker.

Der Arzt wird über den Einsatz des richtigen Medikamentes, das meist für den Rest des Lebens genommen werden muss, entscheiden. Betablocker wird er bei einem Asthmatiker oder chronisch Lungenkranken nicht verschreiben. Auch bei Erregungsleitungsstörungen oder peripheren arteriellen Verschlüssen dürfen sie nicht eingesetzt werden.

So genannte Betarezeptoren gibt es am Herzen und den Gefäßen anderer Organe. Körpereigene Hormone wie Adrenalin und Noradrenalin verbinden sich mit diesen Rezeptoren, wirken steigernd auf die Herzfrequenz und verengen die Gefäße. Dadurch erhöht sich der Blutdruck. Die Bluthochdruck Betablocker besetzen nun diese Rezeptoren, sodass die Hormonwirkung vermindert wird und der Blutdruck sinkt. Daher ist es auch allgemein richtig, bei Hochdruck Stress möglichst zu vermeiden, so weit dies eben möglich ist.

Als Nebenwirkungen bei der Einnahme von Betablockern können sich Schwindel, Müdigkeit, kalte Hände und Füße und manchmal auch depressive Verstimmungen einstellen.

Es gibt verschiedene Betablocker, die medizinisch unterschiedlich bewertet werden. Betablocker werden besonders nach einem Herzinfarkt, bei chronischer Herzschwäche, Vorhofflimmern und anderen Herzrhythmusstörungen, aber auch bei einer Überfunktion der Schilddrüse eingesetzt. Oft werden sie mit einem anderen Mittel gegen den Bluthochdruck kombiniert, um die Dosis des einzelnen Wirkstoffes vermindern und so seine Nebenwirkungen eindämmen zu können.

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