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Medizinische Fachbegriffe können Patienten verwirren

Medizinische Fachbegriffe gehören nicht zur Alltagssprache. Um sie zu verstehen, muss man einen Experten beziehungsweise Mediziner fragen. Oder man schlägt bestimmte Begriffe nach.

Patienten haben manchmal Schwierigkeiten, ihren Arzt richtig zu verstehen. Fast alle Ärzte verwenden Fachbegriffe, um bestimmte Erkrankungen zu beschreiben. Sie nehmen sich oftmals nicht die Zeit dafür oder vergessen einfach, dem Patienten die medizinischen Fachbegriffe zu übersetzen.

Während des Studiums lernen die angehenden Ärzte die medizinische Terminologie. Dabei handelt es sich um lateinische Begriffe, die für Erkrankungen verwendet werden. Der Arzt will dem Patienten eine korrekte Diagnose stellen, aber die Patienten sind häufig nicht in der Lage, ihn zu verstehen. Ein Patient hat beispielsweise Dyspnoe, das bedeutet: Er hat eine Atemnot. Oder er hat Appendizitis heißt: Er hat eine Blinddarmentzündung. Am besten man fragt seinen Arzt sofort, was das bedeutet. Oder man schlägt den Begriff später nach. Ein Vermerk auf dem Rezept ist ebenfalls schwierig zu verstehen. Auch medizinische Abkürzungen kann man, zum Beispiel im Internet, nachschlagen.

Online findet man mehrere Suchmaschinen für medizinische Fachbegriffe. Dort gibt man einfach ein Wort ein und erhält eine kurze Erklärung oder Querverweise. Gibt man zum Beispiel den Begriff Neurodermitis ein, bekommt man einen Querverweis zu Atopie, was wie folgt erklärt wird: Es handelt sich um eine genetische Veranlagung, bei der es zu einer vermehrten Bildung von Antikörpern (der Gruppe IgE) kommt; mit Neigung zu Allergien und Neurodermitis. Es gibt auch die Möglichkeit, im Internet einen Begriff in einer Art Verzeichnis von A bis Z für medizinische Fachbegriffe nachzuschlagen. Unter dem Buchstaben A findet man das Wort Allergie erklärt: eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe.

Zu dem Thema Medizin und Fachbegriffe gibt es natürlich auch Literatur. Dazu gehören umfangreiche Nachschlagewerke mit zusätzlichen Erläuterungen von englischen Fachbegriffen, Abbildungen, Schemata und Tabellen. Manchmal bekommt man im Buchladen das Werk auch als CD-Rom. Beim Kauf derartiger Literatur sollte man darauf achten, ob es sich um Informationen für Patienten handelt. Oder ob es ein Nachschlagewerk für Pflegekräfte und Mediziner ist und zu deren Ausstattung gehört. Denn auch Mediziner benötigen Informationen und Erläuterungen zu den Fachbegriffen, mit denen sie die Krankheiten bezeichnen sollen.

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Autor:

Mario [Gast]

Es gibt auch docbrief. Das ist ein Übersetzer für medizinische Fachbegriffe.

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