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Ein Belastungs-EKG kann oft sehr aufschlussreich sein

Nicht selten wollen die Ärzte bzw. Internisten mit einem Belastungs-EKG feststellen, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt und welche Werte der Körper unter Belastung erreicht.

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© darren whittingham - Fotolia.com
Jeder Mensch muss sich hin und wieder der einen oder anderen medizinischen Untersuchung unterziehen. Mitunter geschieht das aus einer Vorsorgeuntersuchung heraus oder es handelt sich darum, abzuklären, ob bereits eine Erkrankung vorliegt. Manchmal bedienen sich die Ärzte dabei einem Belastungs-EKG. Der Körper muss dabei richtig Arbeit verrichten, währenddessen das Elektrokardiogramm geschrieben wird, das dann Aufschluss über das Befinden des Patienten geben soll. Bei jedem EKG werden die schwachen Ströme gemessen, die bei jedem Herzschlag im Herzen erzeugt werden. Bei einem Belastungs-EKG muss sich der zu Untersuchende häufig auf einem stationären Fahrrad, einer Art Heimtrainer, oder einem Laufband abmühen, bis die Werte aussagekräftig genug sind und für die Auswertung seines gesundheitlichen Zustandes genügen. Dieses Elektrokardiogramm dient dazu, herauszufinden, ob eine Veränderung der Herz-Kreislauffunktion vorliegt, die einer gezielten Behandlung bedarf und bei Nichtbehandlung zu ernsthafteren, gesundheitlichen Schäden führen kann. So haben Ärzte und Internisten beispielsweise die Möglichkeit, Erkrankungen der Herzkranzgefäße mit einem Belastungs-EKG zu diagnostizieren. Auch Bluthochdruck, der in Zusammenhang mit einer hohen Belastung auftritt, oder Herzrhythmusstörungen können mit Hilfe dieser Maßnahme aufgedeckt und behandelt werden. Bei Patienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben oder eine Herzoperation überstehen mussten, dient das EKG zur Feststellung der Belastbarkeit des Herzens und des Patienten selbst.

Es ist nicht immer möglich, einen solchen Test unter Belastung durchzuführen, denn bestimmte Erkrankungen oder Krankheitsverläufe verbieten das. Dazu gehören unter anderem ein akuter Herzinfarkt oder wenn eine akute Entzündung des Herzmuskels vorliegt. Außerdem schließt ein hoher Blutdruck, der, in Ruhe gemessen, bereits sehr hoch ist, einen solchen Test aus. Selbstverständlich kann auch bei besonders schweren Herzfehlern kein derartiges EKG durchgeführt werden, denn es kann mehr Schaden anrichten als der Diagnostik dienen.

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