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Neurolinguistisches Programmieren: NLP gefährlich?

Kein Zweifel: Neurolinguistisches Programmieren hat in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden. Aber es gibt auch Kritik an NLP.

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Neurolinguistisches Programmieren (NLP) ist ein eine pseudowissenschaftliche Technik zur Manipulation von Menschen. Es wird vor allem in der Politik, im Verkauf und im Bereich pseudoreligiöser Sekten eingesetzt. Politiker am Rand der Demokratie, Marketing-Manager und selbsterkorene Erlöser der Menschheit setzen Neurolinguistisches Programmieren ein, um ihre Mitmenschen dazu zu bringen, das zu tun und zu wollen, was ihnen suggeriert wird.

Schon der Begriff »Neurolinguistisches Programmieren« verrät den pseudowissenschaftlichen Charakter von NLP.

Die Idee, man könne einen Menschen »programmieren« wie einen Computer, ist nicht gerade eine humanistische Grundüberzeugung. Der Anti-Humanismus des Neurolinguistisches Programmierens zeigt sich auch in der Verbindung eines medizinischen mit einem sprachwissenschaftlichen Begriff in einem einzigen Wort, wie es in der abstrusen Wortschöpfung »neurolinguistisch« der Fall ist. NLP ist ein abstruser Sud aus Küchen-Psychologie, falschverstandener Linguistik und simpler Verkaufspsychologie. In seiner Verbindung von pseudowissenschaftlichem Vokabular und Kontrollzwang erinnert Neurolinguistisches Programmieren an jene Psychotechniken, wie sie in extremistischen Sekten, totalitären Staaten und bei deren Geheimdiensten üblich sind.

nlp-ausbildungsinstitut.de : NLP und Coaching Ausbildungsinstitut Ruhr
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Kein seriöser Psychologe wird Neurolinguistisches Programmieren einsetzen. NLP ist eine Psychotechnik, mit der Menschen manipuliert und ausgehorcht werden sollen.

Zur Manipulation und Suggestion ihres Opfers setzt NLP zwei Haupttechniken ein, die »Pacing« und »Leading« genannt werden. Unter »Pacing« verstehen die NLP-Agenten, daß man das Opfer in dessen Verhalten »spiegelt«, d. h. sich dessen Bewegungen, Tonfall, Lautstärke, Habitus usw. anpaßt. So wird dem NLP-Opfer suggeriert, es im Agenten mit einem »Gleichgesinnten« zu tun zu haben. Mit dem »Leading« kommt der NLP-Agent dann zur Sache. In engem Zusammenhang mit dem »Pacing« werden dem Opfer Gesprächsinhalte suggeriert, man läßt Meinungen und Gedanken gleichsam in das Opfer einsickern. Im übrigen kann das durch Leading und Pacing gefügig gemachte Opfer mühelos ausgeforscht und ausgehorcht werden. Neurolinguistisches Programmiere ist eine anti-humanistische, anti-demokratische Psychotechnik. Man sollte sich mit NLP befassen, um sich davor schützen zu können.

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Fragen zum Beitrag: “Neurolinguistisches Programmieren: NLP gefährlich? ”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 20
Autor:

catulus [Gast]

Dieser Text ist der erste NLP-kritische Beitrag im Netz, den man via google bei Eingabe der Stichworte "NLP, Sprache, Kritik" findet.

Die NLPisten versuchen hingegen die Suchworte selber zu besetzen und so ist der Suchende Im Internet verloren zwischen Unterstützern und Verbänden des NLP.

Man schützt sich vor Kritik, indem man einige NLPisten diskreditiert und damit so tut, als übe man Selbstkritik. Diese ist allerdings so offensichtlich fadenscheinlich, dass man selbst beim unparteiischsten Lesen zum Kritiker des NLP avancieren muss.

viele Grüße von einem in Berlin wohnenden Gegner der Bewegung,

catulus

Autor:

http://www.nlp-ausbildungsinstitut.de [Gast]

Als NLP geschulter Wissenschaftler bin ich parteiisch und und schreibe daher nichts gegen Ihre Kritik, sondern befasse mich meinerseits mit Ihrer Methode. Ihre Angaben sind schlecht recherchiert. NLP kann für Sie schrecklich bleiben. Davon will ichSie gar nicht abhalten. Nur sauber argumentieren ist eine Tugend. NLP ist nämlich keinesfalls unwissenschaftlich: Die maßgeblichen Gründer waren alle Wissenschaftler. Der Ansatz war Folgender: Die jungen Wissenschaftler Dr. Bandler und Prof. Dr. Grinder und weitere untersuchten mit wissenschatlichen Methoden Vertreter verschieder Ansätze die als wissenschaftlich Therapiemethoden anerkannt waren. Dabei bedienten sie sich der humanistischen Ansätze (Gestalttherapie, Hypnotherapie, Systemische Therapie, Verhaltenstherapie, Provokative Therapie). Weiterhin ist es ein ganz grundlegender Unterschied, ob sich Therapeuten und Führungskräfte über manipulative Methoden unterhalten, um sie zur Manipulation Anderer einzusetzen, oder ob sie dadurch ihre Klienten in die Lage zu versetzen wollen sich vor Manipulaion zu schützen. Was oder wer hat Sie so verletzt, dass sie so unsachlich an Ihre Kritk gingen?

Viele Grüße

Roman Simeunovic

http://www.nlp-ausbildungsinstitut.de

Autor:

pantrust [Gast]

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irgendwie hat der Autor wohl das Kind mit der Brühe weggekippt, hört sich für mich stark an nach einer emotionalen Belastungsstörung mit NLP als Schleppanker, vielleicht eine vermasselte NLP-Ausbildung. Ist ja meistens so: wie mit Exfreundinnen, hinterher lästert man nur noch - enttäuschte Liebe ;-))

Was das "Programmieren" betrifft, sollte sich unser Gossenschreiber mal bei der VT (Verhaltenstherapie) sachkundig machen -ist in vielen Punkten sehr ähnlich.

Autor:

micha [Gast]

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Ich glaube auch, dass man sich damit befassen muss. Allerdings denke ich, dass es immer auf den Menschen ankommt, der eine Technik benutzt und wie er sie benutzt. Es gibt sicherlich Menschen, die mit NLP nur ihr Leben besser in den Griff bekommen wollen und mit Manipulationen nichts am Hut haben. Genauso gibt es auch Psychotherapeuten und Diplom-Psychologen, die suggestiv auf ihre Patienten einwirken. Allein schon durch eine Diagnosestellung zum Beispiel. Es kann ein Leben verändern, als psychotisch diagnostiziert zu werden. Auch die Medis sind nicht immer ohne und es gibt Hinweise genug, dass Ärzte von Pharmakonzernen gekauft werden.

Autor:

catulus [Gast]

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Nach meinem Kommentar geschieht nun das Übliche, die Verweisseiten zu NLP sind da schon normal.

Und wer gegen die Manipulation des freien Geistes argumentiert, ist auch der Sicht der NLPisten sowieso schon mal "fehlinformiert". Die "richtigen" Informationen gibt es selbstredend nur bei ihem freundlichen NLP-Vertreter, demnächst auch bei Ihnen direkt vor der Haustür.

Wie selbstverständlich es ist, dass einem jemand verdächtig wird, der zugibt zu manipulieren, dies dann noch verteidigt und meint, es komme nur auf das "WIE" an, muss einem NLPisten natürlich klar sein.

Neben den Scienties, den Kommies und den Braunen also eine weitere Attraktion auf dem Psycho- und Ideologienmarkt.

Wer sich fangen lässt, muss dann eben mal schauen, wie es für ihn später im Alter weitergeht.

Meine Einschätzung:

http://www.blogigo.de/thueringen_im_sueden/NLP-eine-abschliessende-Einschaetzung/66/

Autor:

NLPipifax [Gast]

Zitat: "NLP ist nämlich keinesfalls unwissenschaftlich: Die maßgeblichen Gründer waren alle Wissenschaftler."

Frage: Wenn zwei Wissenschaftler eine Kneipe aufmachen, ist die dann auch automatisch "wissenschaftlich"?

Autor:

Rolf Söder [Gast]

Ich befasse mich mittlerweile seit über 10 jahren mit NLP. Immer noch erstaut es mich, wie die drei Buchstaben polarisieren. Massgeblich daran beteiligt sind sogenannte NLPler, die versprechen mit NLP wird man in drei Tagen von Donald Duck zu Supermann. Und dann gibt es noch diejenigen, die ohne Erfahrung über etwas schreiben, dass sie nicht erlebt haben anch dem Motto "keine Ahnung, keine Konzept aber eine Meinung".

Viele Grüße

Rolf Söder

Autor:

N.Schreiber [Gast]

Wenn ich mir die Texte so ansehe, muss ich leicht schmunzeln. Da argumentieren NLPler, dass sie sich der Systemischen Therapie bedienen. Diese hat jedoch auch einen konstruktivistischen Hintergrund und bedienen sich tiefphilosophischen Elementen. NLP hat sich aus allem etwas Brauchbares geholt, was ja auch toll ist, solange es dazu dient, dem Menschen zu helfen. Aber NLPler flüchten sich sehr schnell auf die Rechtfertigungsschiene, wenn man sich die Texte so ansieht. Fast, als fühlen sie sich persönlich angegriffen, wenn man etwas kritisiert. Dabei ist Kritik ja nicht immer etwas Schlechtes. Da ich Systemikerin bin, sage ich nun: Es gibt kein Richtig oder Falsch, sondern nur ein "Hilfreich" und "Weniger Hilfreich".

Ganz liebe Grüße

N.Schreiber

Autor:

Matthias L., Hamburg [Gast]

Also die Art und Weise, wie in diesem Artikel mit suggestiven Wertungen und verdeckten Appellen gearbeitet wird ("pseudowissenschaftlich", "am Rand der Demokratie", "selbsterkorene Erlöser der Menschheit", "Manipulation", "aushorchen", "Opfer" ...) -- da zieh ich als kleiner NLP-Practitioner doch glatt meinen Manipulationszylinder. Gute Arbeit, Herr Kollege!

Schöne Grüße, Matthias

Autor:

Julia Schmidt [Gast]

Die Frage, die sich mir immer wieder stellt, ist, hat noch nie jemand darüber nachgedacht, daß im Vorfeld einer Zusammenarbeit mit einem Trainer eine Erklärung unterzeichnet wird, die den Trainer von jeder Folgeverantwortung freispricht und warum das so ist, wenn es doch so positiv und harmlos ist?

Die Schutzmechanismen, die die Psyche sich zurechtlegt, wenn sie mit Problemen konfrontiert ist, die sie nicht lösen kann, auch Verdrängung genannt, gibt es aus dem Grund des Überlebenswillens. Hierbei benenne ich eine echte Gefahr des Neurotrainings, auf die nicht hingewiesen wird und die man erst wahrnimmt, wenn es soweit ist. Aber dann gibt es keinen Weg mehr zurück. Natürlich ist der Gedanke schön, einst traumatisch Erlebtes abzulösen, ich rede vom "Negativen Selbst", doch wer zu schwach ist, soetwas nocheinmal durchzustehen, auch wenn er es in dem Moment noch dachte, könnte unter Umständen teuer dafür bezahlen. Von der Naivität, das nicht bedacht zu haben, müssen sich dann beide Seiten verabschieden. Ich spreche nicht von einem Theorifall.

Autor:

Rambina [Gast]

Ich erlebe zurzeit zwei überzeugte NLP-"Jünger". Es geht ihnen, seit sie NLP für sich entdeckt haben, weder besser noch schlechter. Allerdings sind beide zu Missonaren mutiert, was die Kommunikation mit weniger vernebelten Zeitgenossen erschwert. Außerdem haben beide ein gewaltiges Loch in der Brieftasche, ausgelöst durch die horrenden Kursgebühren. Aber da mir beide seit etwa einem halben Jahr versichern, dass sie Dank NLP "Geldströme auf sich zukommen" sehen, darf man ja zuversichtlich sein...

Autor:

Denis [Gast]

Ich habe zuhause wohl ein Paar Bücher zu NLP stehen und finde es wohl interessant und lese momentan ein bisschen Kritiken dazu um mir eine eigene Meinung zu bilden und die Glaubwürdigkeit der Annahmen zu belegen/widerlegen.

Nur mir kommt es widersprüchlich vor, dass zum einen über die Manipulationskraft von NLP gesprochen wird und zum anderen gesagt wird, dass NLP nicht wissenschaftlich belegt ist und einfach nur irgendwocher geholt und zusammen gekleistert wurde aus verschiedenen Annahmen und Theorien und die Ansätze sowieso nicht funktionieren.

Wenn Letzteres zutrift, muss man sich über das Manipulieren keine Sorgen machen?!?! Oder ist etwas dran?!?!

Bezüglich Manipulation:

Grunsätzlich sollte gesagt werden: Man soll nicht von sich auf andere schließen.

Ich würde nicht jedem der etwas mit NLP zutun hat, es lernt oder ausübt, gleich schlecht nachreden. Nur weil man selber Lust dazu hätte, Leute zu manipulieren, wenn man es könnte.

Siehe als Referenz die Diskusion über Reich und Arm.

Komisch das die Reichen für mehr Geld für sich und die Armen für mehr Geld für sich von den Reichen sprechen. Völlig widersprechend, aber allen bekannt und logisch...

Mir ist bekannt, dass Leute die kein Geld haben, gerne darüber reden, dass Reiche mehr abgeben sollen. Wenn sie selber unverhoft zu Geld kommen, wird an jeder Steuer gegeizt, die bezahlt werden soll, kein Cent an Bedürftige abgegeben wird und das Gerede geht auf einmal dahin, wie schlecht doch alles ist, man muss soviel von dem Geld das man hat an "Andere"/den Staat abgeben etc. etc.

Die Wahrheit liegt in der Mitte... So ist es wohl auch denke ich mit NLP, der Manipulation und der Glaubwürdigkeit von NLP auch... Einige Ansätze stimmen, einiges wird übertrieben und wiederum anderes ist völlig falsch...

Autor:

Graziella [Gast]

Ich bin der Ansicht, dass an F. Königs Spruch "Wer heilt hat recht" durchaus etwas Wahres ist. Was NLP betrifft kenne ich in meinem gesamten Umfeld jedoch keinen einzigen Menschen, dem es nach einem (meist jedoch mehreren) Seminar(en) auf irgendeinem Gebiet besser geht. Stattdessen haben einige sich mit selbst gegründeten NLP-Instituten hoch verschuldet bzw. mussten Insolvenz anmelden, Partnerschaften und Beziehungen zerbrechen reihenweise daran, dass der NLP-Adept sein gesamtes Umfeld zu missionieren sucht bzw. "Ungläubige" einfach "aussortiert". Signifikant ist das hohe Maß an Selbstüberschätzung bis hin zum Machbarkeitswahn ("Ich werde Millionär!"). Gottseidank sind die meisten einst NLP-Begeisterten mittlerweile wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet, und es ist ihnen peinlich, einmal derart große Töne gespuckt zu haben. Unter der Prämisse "Wer heilt, hat recht" kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung deshalb nur sagen: Zweifel an der oft so vollmundig versprochenen Wirksamkeit von NLP sind angebracht, und daran ändern auch die meist penetranten "Referenzen" auf den jeweiligen websites nichts. Die Erbosten, Geneppten und Enttäuschten lässt man schlicht und ergreifend nicht zu Wort kommen.

Autor:

Obacht [Gast]

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In den Kommentaren wird sehr viel durcheinander gebracht. NLP ist keine wissenschaftliche Methode! NLP und dessen Wirksamkeit ist empirisch nicht belegt. Wer die Diskussionen verfolgt und ein wenig distanziert an die Sache herangeht, erlebt die Beiträge vieler NLPler als solche von Menschen nach einer Gehirnwäsche.

Es ist auch kein Widerspruch, zu sagen, dass NLP nichtbfunktioniert und gleichwohl gefährlich ist. Denn wer sich einer nutzlosen Behandlung hingibt, nutzt die Zeit nicht für die Heilung! Und das kann sehr wohl gefährlich sein!

Mir erzählte heute ein NLPler, dass sogar Krebs durch NLP heilbar sei... Und das soll nicht gefährlich sein?

Autor:

Kirsti [Gast]

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit NLP und finde die Vorgehensweise nicht nur bedenklich sondern auch fahrlässig. Mich stört nicht nur der absolute Heilungsanspruch, mit dem nicht nur wohlhabenden Managern das Geld reihenweise aus der Tasche gezogen wird, sondern auch die "Rekrutierung" neuer NLP-Jünger. Da ist zum Beispiel meine Nachbarin, die sich mit psychischen Problemen an einen NLP-ler wandte und nun plötzlich selber Kurse belegt und gleichzeitig welche gibt (wenn der tatsächliche Leiter krank ist). Dies sagt schon einiges über die Qualität. Die Krönung des Ganzen ist, dass sie gelernte Försterin ist! Ähnlich ging es meinem Steuerberater, der zwar mit Zahlen umgehen kann, aber sicherlich keinen Plan von psychischen Problemen hat. Ich finde es als diplomierte Psychologin mit mehrjähriger Zusatzausbildung in systemischer Therapie unglaublich, wie hier mit der psychischen Gesundheit der Menschen gespielt wird.

Ich hoffe nur, dass sich Hilfesuchende gründlich informieren!

Autor:

Doris [Gast]

Hat jemand von denen die NLP so stark kritisieren schon mal praktische Erfahrung mit NLP gemacht? Also selbst einen Kurs besucht o.ä.? Ich finde, man kann vieles nämlich nur beurteilen oder verurteilen, wenn man selbst schon einmal damit in Kontakt gekommen ist.

Autor:

Limonka Lemonhead [Gast]

NLP ist schlichtweg Ideologie. Nichts weiter.

Ich tendiere dazu es nur noch als "Neo-Liberales Programmieren" zu bezeichnen. Es passt prima in den heutigen Krisen-Kapitalismus, wo jeder nach Halt und Sicherheit sucht. Wer seine geistige Sedierung dann nicht in Religionen findet, der wird statt dessen eben irgendwo Parteimitglied oder eben NLPler.

Positiv denken und sich ja nicht mit den wirklichen Problemen beschäftigen, denn die bestehen ja so gar nicht sondern sind natürlich einfach nur falsche Glaubenssätze des Fehlgeleiteten Noch-Nicht-NLPlers.

Das ganze Gefasel fragt nie nach den tatsächlichen Zuständen und deren Bedingungen (das muß man NLP immerhin lassen, da unterscheidet es sich nicht von 99% der Restgesellschaft), sondern verliert sich lieber in konstanter Nabelschau und pseudo-psychologischem Gewäsch.

NLP ist wie schlicht Religionsersatz. Etwas zum "gläubig sein" für "Ungläubige".

"Was beweist die Geschichte der Ideen anderes, als daß die geistige Produktion sich mit der materiellen umgestaltet? Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse."

Karl Marx

Autor:

Limonka Lemondhead [Gast]

"Ich finde, man kann vieles nämlich nur beurteilen oder verurteilen, wenn man selbst schon einmal damit in Kontakt gekommen ist."

Meine Antwort dazu lautet: JA, ich bin schon in direkten Kontakt mit NLP gekommen. Kurse habe ich keine besucht, weil ich für solch einen Dreck kein Geld ausgebe. Aber einer meiner Freunde hantiert seit einiger Zeit mit NLP herum und hat auch Kurse besucht (er will sogar "Coach" werden). Gebracht hat es ihm, außer Geldverlust, rein gar nichts. Mich zu missionieren hat er, natürlich erfolglos, auch bereits versucht und mir diverse Videos auf meine Festplatte aufgespielt. Nichts, aber auch rein gar nichts, von dem Geschwätz konnte mich davon irgendwie überzeugen. Im Gegenteil! Mein Eindruck der sektiererischen Charakteristika von NLP wurden an sich nur bestätigt und verstärkt. Meine Ablehnung wurde dadurch nur noch expliziter.

Autor:

Lachdenklich [Gast]

"Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht" ... "und jedes Verhalten ist in einem Kontext sinnvoll" so einige Vorannahmen des NLP. Positive Absichten sind hier ganz sicher bei jedem Kommentator vorhanden - und auch erkennbar :-)

Für mich als NLP-Lehrtrainerin ist NLP eine Haltung, die mit Respekt und Wertschätzung verbunden ist. Ohne die zitierten Vorannahmen wäre mir Respekt und Wertschätzung vielleicht bei diesen Texten nicht möglich. Die Realität ist nämlich meistens viel freundlicher, als die Geschichten, die wir über sie erzählen. Vgl. Rational Emotive Verhaltenstherapie nach Albert Ellis...als wissenschaftlichen Ansatz ;-)

Autor:

DR-F.Kadent [Gast]

Meine Damen und Herren,

ich finde es sehr berauschend und gleichzeit amüsant wie sich doch der Mensch in eine sinnlose Diskussion so stark verzahnt.

Video zum Thema: “Neurolinguistisches Programmieren: NLP gefährlich? ”

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