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Der Ruhepuls und der Belastungspuls zeigen jeweils in Verbindung mit dem Blutdruck die aktuelle Herzfrequenz an - herzgesunde Menschen können mit einfachen Maßnahmen einen leicht erhöhten Puls senken.

puls senken
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Für herzgesunde Menschen wirkt sich ein Verzicht auf Zigaretten- und Alkoholkonsum sowie die Vermeidung von Übergewicht in Verbindung mit einer gesunden Ernährung positiv auf die Herzfrequenz aus und kann den Puls senken. Ein Wärmestau in einer nicht atmungsaktiven Kleidung verursacht bereits einen Anstieg des Pulsschlags um bis zu zehn Schlägen in der Minute.

Allgemein nimmt die Pulsfrequenz im Alter ab. Neugeborene haben eine Frequenz von bis zu 140 Pulsschlägen in der Minute. Im Alter von zehn Jahren sind rund 90 Schläge und als Erwachsener sind zwischen 60 bis 80 Schlägen pro Minute zu verzeichnen. Als Richtwert für die Fitness kann der Ruhepuls unter vielen anderen Werten herangezogen werden. Der Ruhepuls lässt sich morgens direkt nach dem Aufwachen und vor dem Aufstehen messen. Die Messung erfolgt mit Daumen und Zeigefinger an der Hauptschlagader am linken Handgelenk oder mit einer Pulsuhr - 15 Sekunden lang sind die Herzschläge zu zählen und dann mit vier zu multiplizieren. Im Durchschnitt liegt der Ruhepuls bei 60 bis 70 Schlägen pro Minute. Gut durchtrainierte Sportler erreichen Werte zwischen 40 bis 50 Pulsschlägen. Bei einer bewussten Ein- und Ausatmung lässt sich die Reaktion vom Puls live erleben. Tiefes Einatmen mit leicht verzögerter Ausatmung beruhigt den Herzschlag.

Bei Ruhepuls-Werten über 80 ist ärztlicher Ratschlag nötig. Mit Maßnahmen lässt sich die Herzfrequenz senken. Der Arzt gibt Richtwerte für ein Ausdauertraining vor, um eine Entlastung des Herzens zu erreichen. Für herzgesunde Menschen ist ein gezieltes Training für die Ausdauer ebenfalls als Vorsorge anzuraten. Nach kurzer Zeit sind höhere Belastungen möglich - der Atemrhythmus bleibt in der Norm.

Reagiert beispielsweise die Herzfrequenz bei der geringsten Belastung mit einer starken Erhöhung des Pulses, leidet der Herzmuskel darunter. Ebenfalls ist auf eine große Überlastung des Körpers durch sportliche Aktivitäten zu verzichten. Ein bedarfsgerechtes, angepasstes und maßvolles Training bringt den gewünschten Erfolg. Bei Bluthochdruckpatienten ist der Ratschlag des Arztes bindend.

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