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Blutuntersuchung: Kosten werden bei Bedarf übernommen

Durch eine Blutuntersuchung werden eine Vielzahl von Enzymwerten geprüft, die Aufschluss über ein mögliches Krankheitsbild geben und die beim Patienten auftretenden Symptome erklären können.

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Bei bestimmten Symptomen des Körpers ist es ratsam den Arzt zu kontaktieren. Bei einer Erkrankung, einer Schwangerschaft oder bei der Einnahme entsprechend wirkender Medikamente sind Symptome wie Abgeschlagenheit, Depression und Übelkeit keine Seltenheit und in diesem Zusammenhang vertretbar. Sollten solche Symptome und weitere wie regelmäßige Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Apathie oder vorübergehendes Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen allerdings häufiger auftreten, sollte umgehend ein behandelnder Arzt aufgesucht werden. In einem eingehenden Gespräch und mithilfe von Informationen über Ernährung und Lebensweise des Patienten versucht dieser dann, die Ursachen der Symptome zu klären. Gewissheit verschafft in der Regel eine Blutuntersuchung sowie die Prüfung der festgestellten Blutwerte. Sollten diese von den gültigen Referenzwerten sichtbar abweichen und kann der Arzt dementsprechend eine Diagnose stellen, müssen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Die Therapie ist in vielen Fällen eine angepasste Behandlungsstrategie, um die überhöhten oder zu niedrigen Blutwerte an die Normalwerte anzugleichen.

Mithilfe der Blutuntersuchung können zum Beispiel die Leberwerte anhand der entsprechenden Enzyme bestimmt werden. Aber auch die Herzenzyme, die Bauchspeichelenzyme, die Nierenenzyme und die Verdauungs- und Muskelenzyme werden bei einer Untersuchung des Blutbildes geprüft. Wichtige Tests im Rahmen der Untersuchung sind auch der Blutgerinnungstest, der Blutzuckertest und die Bestimmung des pH-Wertes. Die Blutuntersuchung selbst wird auch als Grundlage der medizinischen Labordiagnostik bezeichnet, da sie mittels einer kleinen Blutprobe schon viele Laborwerte liefert, die Rückschlüsse auf ein mögliches Krankheitsbild zulassen.

Die Kosten für eine solche Blutuntersuchung werden von den Krankenkassen übernommen, wenn ein entsprechender Bedarf für eine solche Untersuchung besteht und diese auf ärztliche Anweisung durchgeführt werden soll. Eine Blutuntersuchung ohne Notwendigkeit und einzig aus dem Grund des persönlichen Interesses eines Patienten wird von den Krankenkassen nicht übernommen und muss vom Patienten dann selbst bezahlt werden. Die Untersuchung dauert in der Regel nur einige Stunden und wird vom behandelnden Arzt zeitnah ausgewertet. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass eine notwendige Behandlung bei eventuell alarmierenden Blutwerten schnellstmöglich eingeleitet werden kann. Bei der Untersuchung werden mehrere Proben benutzt, die dann parallel im Labor aufgenommen und durch das Laborpersonal fachmännisch untersucht werden. Durch dieses Vorgehen soll ausgeschlossen werden, dass bei der Bestimmung der Blutwerte eventuelle Fehlerpotenziale entstehen und Verfälschungen der Ergebnisse verursachen können.

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