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Wer einen Eisprungkalender führen möchte, der sollte verschiedene Aspekte berücksichtigen. Die wichtigste Voraussetzung ist, den Verlauf der Regelblutung sehr genau zu dokumentieren. Man geht gemeinhin davon aus, dass der weibliche Zyklus im Normalfall 28 Tage umfasst. Sollte dass so sein, findet der Eisprung um den zwölften bis fünfzehnten Tag nach Einsetzen der Blutung statt.
Sind die Zyklen der Frau konstant kürzer oder länger, sind entsprechende Zu- und Abschläge vorzunehmen. Den Kalender kann man mit zusätzlichen Informationen ergänzen, indem man morgens immer die Aufwachtemperatur misst. Zum Zeitpunkt der Ovulation ist die so genannte Basaltemperatur der Frau leicht erhöht. Im Normalfall sind das etwa 0,3 Grad Celsius. Auch die Veränderungen des vaginalen Schleims kann Frau beobachten. Dieser verändert sich im Verlaufe des Zyklus.
Der Volksmund sagt auch, dass Frauen, die ständig unter Ausfluss leiden, während der Zeit der fruchtbaren Tage weniger Beschwerden haben. Das bestätigen viele betroffene Frauen auch. Die sicherste Methode ist heute, die hormonellen Veränderungen zu kontrollieren. Dazu kann man in der Apotheke Teststreifen kaufen, die sich verfärben, wenn bestimmte Hormone, die zwei bis fünf Tage vor dem Eisprung verstärkt ausgeschüttet werden, im Urin nachgewiesen werden können.
Die Kalendermethode zur Bestimmung des Eisprungs mag eine gute Chance sein, wenn man die fruchtbaren Tage ausnutzen möchte, um erfolgreich ein Baby zu empfangen. Als einzige Möglichkeit zur Verhütung ist sie leider nicht sehr zuverlässig, denn der weibliche Zyklus wird von vielen Faktoren beeinflusst. Hier können Krankheiten für Verschiebungen sorgen.
Auch Stress in jeder Form kann zu einer erheblichen Verschiebung des Zyklus führen. Das berichten vor allem Frauen, die erheblichem emotionalen Stress ausgesetzt waren, den zum Beispiel eine Trennung oder der Verlust eines geliebten Menschen bewirken kann.
Auch verschiedene Medikamente können den Eisprung verschieben. Dazu zählen neben der gesamten Sparte der Antibiotika auch diverse Psychopharmaka, die bei unterschiedlichen Krankheitsbildern eingesetzt werden. Auch eine langjährige Einnahme der Pille kann noch lange nach dem Absetzen für eine Verschiebung des Zyklus führen.
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Kommentare
Sarah Weiss [Gast]
Ich bin erstaunt dass ein Mann sich mit sowas auseinandersetzt und dazu noch die Zeit nimmt es hier zu erklaeren.