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Die Diagnose Katzen-Allergie bedeutet nicht gleich Trennung

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. So lebt in jedem 7. deutschen Haushalt mindestens 1 Stubentiger und insgesamt sind es rund 6 Millionen Hauskatzen. Viele Besitzer leiden jedoch unter einer Allergie.

katzen allergie
© Carola Schubbel - Fotolia.com
Immer mehr Menschen kennen die Symptome: Schnupfen und häufiges Niesen, Atemnot, Nesselsucht, gerötete Augen oder starker Juckreiz. Ausgelöst werden sie durch bestimmte Proteine, die „Fel d 1“ heißen und sich im Speichel der Katzen befinden. Durch das ständige Putzen verteilen die Tiere sie auf ihrem Körper und in der Wohnung. Kommen Menschen mit den Allergenen in Berührung, kann es passieren, dass ihr Körper vermehrt Antikörper und weiße Blutkörperchen produziert. Diese wiederum entsenden dann die sogenannten Gewebehormone, beispielsweise Histamine, durch die es zu den allergischen Reaktionen kommt. Betroffene reagieren jedoch nicht bei jeder Katze gleich stark.

Bricht eine Allergie aus, wird in der Regel empfohlen, die Katze wegzugeben und den Kontakt künftig zu vermeiden. In den vergangenen Jahren wurde jedoch häufig festgestellt, dass manche Allergiker auch ohne Katzenkontakt Probleme haben. Das liegt vor allem daran, dass die sogenannten leichten Katzenallergene durch die Luft transportiert werden und so überall vorhanden sind. Zudem möchte nicht jeder seinen geliebten Stubentiger weggeben. Dann muss dafür gesorgt werden, dass sowohl Kleidung als auch die Wohnung ständig gewaschen, bzw. gewischt werden und dass die Katze 1- bis 2-mal im Monat gebadet wird. Sollte das nicht helfen, empfehlen immer mehr Ärzte die sogenannte Hyposensibilisierung. Die Therapie dauert meist bis zu 3 Jahre und wird von Allergologen durchgeführt. Dieser injiziert den allergieauslösenden Stoff verdünnt unter die Haut, damit der Körper eine gewisse Toleranz gegenüber dem Antigen aufbauen kann. Allerdings muss der Allergiker sich bewusst sein, dass bei dieser Methode das Risiko eines anaphylaktischen Schocks besteht, da das Antigen direkt in den Körper injiziert wird.

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