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Androgener Haarausfall – ein Grund sind die Hormone

Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben und ein Grund, warum ein erblich bedingter, androgener Haarausfall einsetzt, sind die Hormone.

androgener haarausfall
© Sabimm - Fotolia.com
Es sind meistens die Herren der Schöpfung, die mit den verschiedenen Formen des Haarausfalls konfrontiert werden und auch der erblich bedingte Haarausfall macht dabei keine Ausnahme.Die Ursache dafür liegt wiederum darin begründet, dass dieser Haarausfall nicht nur allein auf die Erbanlagen zurückzuführen ist, sondern auch in Abhängigkeit vom Hormonhaushalt der betroffenen Person vor sich geht. Ein androgener Haarausfall hat also gleich zwei Ursachen (die Vererbung und die Hormone), die zusammen zu dieser Form des Haarverlustes führen. Der wohl typische und bekannteste Verlauf des Haarausfalls sind die zu Beginn auftretenden Geheimratsecken. Die gelten bei Männern übrigens als normal, wenn sie sich nach dem 30.

Lebensjahr einstellen. Eine Erkrankung liegt nur dann vor, wenn sich ein androgener Haarausfall bereits davor zeigt. Neben dem immer dünner werdenden Haar an den Schläfen kommen kahle Stellen am Hinterkopf dazu. Beide Stellen „verschmelzen“ im Laufe der Jahre zu einem größeren, der in der Regel noch von einem Kranz über den Ohren und am Hinterkopf umgeben ist. Liegt eine extreme Form dieses Haarschwundes vor, kommt es schließlich zum totalen Verlust des Haupthaares und den Mann ziert von nun an eine Glatze. Anders als bei den Männern, verläuft dieser Haarausfall bei Frauen, denn auch die können in seltenen Fällen davon betroffen sein. Hier wird im Laufe der Jahre der Scheitel immer lichter, bis sich der Haarausfall schließlich deutlich zu erkennen gibt. Der Bezeichnung dieser Form des Haarverlustes kann bereits entnommen werden, dass es neben den erblichen Faktoren auch auf das männliche Hormon zurückzuführen ist. Deshalb sind auch meist die Männer davon betroffen. Genau gesagt ist es das DHT, das dafür als Ursache in Frage kommt, denn es sorgt maßgeblich dafür, dass die Wachstumsphase des Haares wesentlich verkürzt wird. Die Lebensdauer der Haare wird damit quasi so extrem verkürzt, dass sie bereits ausfallen, bevor sie auf dem Kopf überhaupt sichtbar werden. Übrigens ist ein Phänomen des androgenen Haarausfalls, dass bisher nicht betroffene Stellen das normal dichte Haar wie eh und je zeigen.

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Fragen zum Beitrag: “Androgener Haarausfall – ein Grund sind die Hormone”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
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YetiYeti [Gast]

Gegen Haarausfall gibts im Grunde nur eine einzige Behandlungsmethode - die "Anti-Testosteron-Behandlung". Schuld am Ausfall ist besonders das DHT-Testoseron, ein Zwischenhormon beim Abbau. Dies muß aus dem Körper raus wozu es jedoch nur den Wirkstoff Finasterid (Nachfolgewirkstoff Duasterid scheint sich nicht zu bewähren) gibt welcher lebenslang genommen werden muß wobei bereits verlorene Haare aber nicht wieder nachwachsen. Alternativ geht Androcur um das Testosteron ganz zu verbannen, zur Vermeidung von Hormonmangel sollte dies aber durch Östrogen ersetzt werden. Die Einnahme muß ebenfalls lebenslänglich erfolgen wobei verlorene Haare auch nicht wieder kommen. Am aller effektivsten ist eine Hodenentfernung, hierbei gilt das gleiche wie bei Androcur. Auch muß definitiv die Familienplanung abgeschlossen sein, unter Finasterid oder Androcur kann es zu Fehlbildungen kommen weswegen dies vorher abgesetzt werden muß wobei Androcur auch zu Sperma-Dauerschäden führen kann. Alle Behandlungen können zu Errektionsproblemen, zur Sexunlust und Androcur oder eine Hodenentfernung auch zu Gynäkomastie (männliche Brust) führen. Finasterid verschreibt jeder Arzt, für die anderen beiden Behandlungen muß man auf Arztsuche gehen da sich die meißten nicht dazu bereit erklären.

Video zum Thema: “Androgener Haarausfall – ein Grund sind die Hormone”

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