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Thoraxschmerz beim Atmen, ein stilles Signal?

Plötzlich auftretende Brustschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Die stillen Signale sollte man auf alle Fälle ernst nehmen, sie weisen meist auf eine ernsthafte Erkrankung hin.

thoraxschmerz beim atmen
© Lisa F. Young - Fotolia.com
Brustschmerzen, die plötzlich und akut beim Atmen auftreten, können unterschiedliche Gründe haben. Die Signale sollten in jedem Fall ernst genommen werden. Nicht immer handelt es sich jedoch um eine schwerwiegende Erkrankung. Die Symptome sollten so schnell wie möglich von einem Arzt abgeklärt werden, um eine entsprechende Behandlung vornehmen zu können.

In den meisten Fällen wird zunächst das Herz als Ursache in Betracht gezogen. Daher sollte dieses als Erstes untersucht werden. Danach folgen Untersuchungen der Hauptschlagader und der Speiseröhre. Ebenso können Veränderungen der Lunge oder das Rippenfell Auslöser der Beschwerden sein. In einigen Fällen sind Verletzungen des Brustkorbes, der Wirbelsäule oder der Bandscheiben eine Ursache für die Schmerzen des Brustkorbes. Eine gründliche Untersuchung des gesamten Brustraumes gibt dem Arzt Aufschluss darüber, ob es sich um eine bedenkliche oder um eine harmlose Erkrankung handelt. Nach der Diagnose wird der Arzt weitere Schritte einleiten und entsprechende Behandlungsmaßnahmen verordnen.

Falls der Betreffende die Signale nicht richtig gedeutet und diese nicht ernst genug genommen hat, können durchaus weitere Symptome auftreten, die schließlich zu einem Herzinfarkt führen können. Das können Atemnot, Hitzewallungen und Angstgefühle sein. In diesen Fällen muss schnellstens ein Notarzt alarmiert werden. Je schneller in diesen Situationen gehandelt wird, desto höher sind die Therapieerfolge. Da jedoch meist etwas Zeit bis zum Eintreffen des Arztes vergeht, sollten eigene Maßnahmen ergriffen werden. Der Oberkörper des Betreffenden sollte hoch gelagert werden. Dadurch fällt das Atmen dem Erkrankten leichter und der unangenehme Druck auf dem Brustkorb lässt etwas nach. Bei einem bewusstlosen Patienten sollte die stabile Seitenlage angewandt werden. Diese verhindert, dass die Zunge nach hinten fällt.

Es ist also sehr wichtig, bereits frühe Symptome ernst zu nehmen und lieber einmal mehr einen Arzt aufzusuchen. Durch regelmäßige Kontrollen und eine richtige Einschätzung des eigenen Körpers tritt der Ernstfall nur in den wenigsten Fällen ein.

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