Eine homöopathische Reiseapotheke gehört in Ihr Gepäck
Eine homöopathische Reiseapotheke ist klein, handlich und nimmt im Koffer keinen Plat... mehr
Wer eine Gürtelrose bekommt, der ist immer mit dem Varizella-Zoster-Virus in Kontakt gekommen, das bei Kindern und Jugendlichen die Windpocken auslöst. Der Kontakt mit dem Virus kann sogar Jahrzehnte zurückliegen. Zu den Aktivatoren können andere Krankheiten, aber auch akute Stressbelastungen und eine allgemeine Immunschwäche gezählt werden.
Kurz vor dem eigentlichen sichtbaren Ausbruch der Krankheit klagen die Betroffenen oft über Nervenschmerzen. Das kommt daher, weil es sich im Prinzip um eine Nervenentzündung handelt, die dann auf das darüber liegende Bindegewebe und die Haut übergreift. Dort bilden sich zuerst rötliche Flecke, deren Ränder sich spürbar von der Umgebung abheben. In diesen Bereichen treten dann die charakteristischen Bläschen auf. Sie sind örtlich meistens sehr stark begrenzt und verlaufen bandförmig in Rosettenform entlang einzelner Nervenstränge. Von dieser Optik wurde auch die Bezeichnung der Krankheit abgeleitet.
Die in den Bläschen enthaltene Flüssigkeit ist stark infektiös. Deshalb werden direkte Kontaktpersonen häufig gleich mitbehandelt. Von dem Auftreten der Bläschen bis zur kompletten Abheilung können einige Wochen verstreichen. Die Bläschenbildung ist gehäuft im Brust- und Rückenbereich zu beobachten. Doch es gibt einige Fälle, wo auch andere Körperregionen befallen sind und wo die Gefahr bleibender Schäden deutlich erhöht ist. Tritt die Gürtelrose am ganzen Körper auf, wird sie als Zoster Generalisatus bezeichnet und kann lebensgefährlich werden. Deshalb wird in einem solchen Fall geraten, sofort die nächste Notaufnahme eines Krankhauses aufzusuchen, wo eine stationäre Einweisung und Isolierung des Patienten erfolgt.
Mit einer stationären Aufnahme sollte man auch in den Fällen vorsichtshalber rechnen, bei denen die Gürtelrose im Bereich des Kopfes auftritt. Dann muss damit gerechnet werden, dass auch die Augen und Ohren befallen werden. Dort ist die Gefahr von bleibenden Schäden besonders hoch, was in den meisten Fällen dazu führt, dass ein hoch dosiertes Breitbandantibiotikum verabreicht wird, um die Krankheit in einem möglichst frühen Stadium eindämmen zu können. So kann man dauerhafte Lähmungen sowie den Verlust des Geschmackssinnes und des Gleichgewichtssinnes wirksam verhindern. Je früher eine geeignete Behandlung erfolgt, desto geringer ist auch das Risiko, die gefürchtete Post Zoster Neuralgie zu bekommen, die mit teils extrem heftigen Nervenschmerzen einhergeht.
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Kommentare
Wolf-Dieter [Gast]
Den Aufwand, eine Gürtelrose innerhalb von ca. 10 Tagen auf einfachste alternative Weise wieder zum Verschwinden zu bringen, erfordert schon etwas Eigeninitiative.
Bei mir ließ ich sie richtig zum Ausbruch kommen und rieb die betroffenen Stellen mit Eigenurin ein. Dieses mehrere Male durchgeführt, war die Lösung.