Abgebrochener Zahn - Oft kann der Zahn gerettet werden
Führt ein Zahnunfall dazu, dass ein Stück vom Zahn abbricht, so muss dieser nur in de... mehr
Geht es Ihnen auch so? Die letzte Zigarette des Abends hat Ihnen nicht geschmeckt und Sie fragen sich, warum Sie eigentlich rauchen. Ab Morgen rauche ich nicht mehr, nehmen Sie sich vor. Dann der Frühstückskaffe. Kaffee und die erste Zigarette des Tages gehören zum gewohnten Ritual des Morgens. Und schon zünden Sie sich eine Zigarette an. Morgen ist schließlich auch wieder ein Morgen. Im Laufe des Tages rauchen Sie dann zu den gewohnten Anlässen weiter. Auf dem Weg zu Arbeit im Auto, bevor Sie Ihre Arbeit beginnen, beim Telefonieren, während der Kaffeepause u.s.w.
Natürlich wollen Sie aufhören, irgendwann werden Sie es schaffen.
Warum Sie es bisher nicht geschafft haben liegt in der Macht der Gewohnheiten. Die Gewohnheiten sind somit das größte Hindernis, auf dem Weg zum Nichtraucherleben.
Neben der Abhängigkeit vom Nikotin, gilt es ein weiteres viel mächtigeres Hindernis zu überwinden, wenn man mit dem Rauchen Schluss machen will. Es ist die Macht der Gewohnheit.
Die Redewendung von der "Macht der Gewohnheit" bezieht sich auf die Tatsache, dass auf der Grundlage ausgeprägter Gewohnheiten ein entsprechendes Handeln immer schneller zustande kommt als ein bewusstes Tun. Das gewohnheitsmäßige Handeln hat evolutionäre Wurzeln. Besonders hilfreich, um zu überleben, ist dieses reflexartige Reagieren in bedrohlichen Situationen.
An einem Beispiel möchte ich diese Aussage verdeutlichen. Wenn ein Gegenstand schnell direkt auf Sie zukommt, werden Sie nicht lange überlegen, wie, warum oder ob Sie ausweichen sollten, Sie werden es reflexartig tun. Diese Gewohnheit hat sich nicht dadurch ausgebildet, dass Sie bereits zahlreiche ähnlich gefährliche Situationen gemeistert haben, sondern spielerisch. Es geschah in Ihrer Kindheit beim Ballspielen, Abklatsch- oder anderen Spielen, die ein geschicktes Ausweichen erfordern, um weiter im Spiel (am Leben) bleiben zu können.
Ein bewusstes Abweichen von solchen Gewohnheiten ist mit inneren Spannungen verbunden. Auch hier wieder ein Beispiel, das Sie möglicherweise selbst schon erlebt haben oder einmal austesten können. Sie stehen hinter einer Fensterscheibe und jemand schüttet aus einem Eimer einen Schwall Wasser dagegen. Reflexartig werden Sie ausweichen, obwohl ja kein Grund dafür besteht, denn die Fensterscheibe hält das Wasser ab.
Wenn Sie dagegen bewusst diesen Reflex unterdrücken, werden Sie diese innere Spannung zu spüren bekommen.
"Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein, dass man sie gar nicht spürt. Doch wenn man sie dann spürt, sind sie schon so stark, dass sie sich nicht mehr zerreißen lassen." Samuel Johnson
Was haben derartige Gewohnheiten, die das Leben leichter und sicherer machen, mit Ihrer Gewohnheit zu rauchen gemeinsam?
Der Ursprung des gewohnheitsmäßigen Handelns liegt in Ihrem Unterbewusstsein verborgen. Nun kann Ihr Unterbewusstsein aber nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden, also eine Gewohnheit nicht nach ihrem Sinn bewerten. Gewohnheiten sind für Ihr Unterbewusstsein immer gut, denn sie erhöhen die Chance zu überleben. Dieses Verhalten Ihres Unterbewusstseins ist beim Rauchen zwar widersinnig, da dieses ja langfristig Ihr Leben zerstört, aber für das Unterbewusstsein dennoch schlüssig. Gott sei Dank ist Ihr Unterbewusstsein aber lernfähig.
Diese gerade bei dem Versuch mit dem Wasserschwall beschriebene innere Spannung werden Sie bei vielen Gelegenheiten zu spüren bekommen, sobald Sie Ihre letzte Zigarette geraucht haben. Es gilt, zahlreiche Gewohnheiten abzulegen. So werden Sie zum Kaffee, beim Autofahren oder wenn Sie sich an Ihren Schreibtisch setzen, nicht mehr rauchen.
Glücklicherweise lernt aber Ihr Unterbewusstsein, dieses neue Verhalten als Gewohnheit zu akzeptieren. Um beim Beispiel mit dem Wasserguss zu bleiben. Nach zwei, drei Versuchen werden Sie wie selbstverständlich ohne flaues Gefühl stehen bleiben können. Also keine Angst vor der Macht Ihrer Gewohnheiten. Sie können diese Macht auch zu Ihrem Nutzen einsetzen.
Um Ihnen schon einmal die Angst vor diesem auftretenden Unbehagen zu nehmen, führen Sie bitte unbedingt nachfolgende Aufgabe aus.
Die Aufgabe:
Wie alle Raucher rauchen auch Sie zu bestimmten Gelegenheiten reflexartig und ohne wirkliches Bedürfnis wie Nikotinmangel. Suchen Sie sich eine Ihrer Gewohnheiten aus. Ich empfehle Ihnen zunächst eine Gewohnheit zu wählen, die nur 1-2-mal am Tag vorkommt. Ab sofort - nicht morgen oder übermorgen - nehmen Sie sich vor, bei dieser Gelegenheit nicht mehr zu rauchen.
Anfangs werden Sie feststellen, dass Sie trotzdem das eine oder andere Mal zu diesem Anlass rauchen werden. Machen Sie dann die Zigarette sofort aus.
Das Ergebnis dieser Aufgabe:
Nach 15-20-mal des Nichtrauchens werden Sie diese neue Gewohnheit übernommen haben. Sie werden bei dieser von Ihnen ausgewählten Gelegenheit ganz automatisch nicht mehr rauchen. Dann sollten Sie sich eine weitere Gewohnheit vornehmen. Je mehr derartige Verknüpfungen Sie bis zum Tag X, dem Tag, an dem Sie Ihre letzte Zigarette rauchen werden, durch die neue Gewohnheit, nicht zu rauchen, ersetzt haben, desto leichter werden Sie es die ersten Tage nach Ihrer letzten Zigarette haben. Denn diese Erfahrung wird Ihnen helfen, die noch übrig gebliebenen Gewohnheiten leichter abzulegen.
Ich weiß, dass es sich lohnt.
Machen Sie den endgültigen Schritt zur Freiheit von der Nikotinsucht.
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Kommentare
Gabriele Sczepanski [Gast]
Ihr Artikel ist gut,sehr gut,aber nicht jeder Mensch hat
die Kraft das Rauchen aufzugeben.Habe 1OO mal
versucht,aber nur 1 Tag ohne Zigaretten,war fast
unmöglich.Durch Zufall habe ich Artkel über den
Hypnosetherapeuten Dr.Gordon Theodor /Düsseldorf
in Super Illu gelesen.Na ja da wollte ich versuchen.Das
war verblüffend.Schon nach einer Hypnosesitzung
fühle ich mich als Nichtraucher,und das nach 24
jähriger "Rauchkarriere".Empfehle diese Therapie
allen Nikotinsüchtigen.
Momo [Gast]
habe versucht,aber bin zu schwach.Vor 1 Jahr ging ich
z.Gordon's Hypnose Institut /Düsseldorf.,und wude
mit Hypnose nur 1x behandelt.Ob man glaubt,oder nicht
es hat geklappt.Das es so schnell funktioniert wird,habe ich damals nicht geglaubt.Aber es funktioniert
tatsächlich.Ich habe bis heute keine einzige Zigarette
geraucht.Vieelleich schaffen andere Menschen alleine,aber bei mir war das absolut unmöglich.