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Samenspender werden immer häufiger gebraucht

Als Samenspender kann Mann sich etwas dazu verdienen und dabei noch etwas gutes tun. Es gibt wohl kaum einen besseren Job. Viele Frauen sind neidisch.

Für viele Liebespaare gibt es kaum etwas schlimmeres, als vom Arzt zu erfahren, dass der lange gehegte Kinderwunsch nicht in Erfüllung gehen kann, weil einer der beiden Partner unfruchtbar ist. Meist bleibt dann nur noch die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung oder der Adoption. Auf den ersten Blick scheint es natürlich vernünftiger zu sein, ein Kind zu adoptieren, denn damit kann man einem jungen Menschen sehr viel weiterhelfen, aber nichtsdestotrotz entscheiden sich viele Pärchen für eine künstliche Befruchtung, weil es für Sie schon einen Unterschied darstellt, ob es ein eigenes Kind ist oder ein adoptiertes. Vielen Menschen ist es einfach wichtig, das eigene Fleisch und Blut großzuziehen, außerdem ist es gar nicht so einfach ein Kind zu adoptieren, denn man muss sich mit einer ganzen Menge Bürokratie und langen Wartezeiten herumschlagen.

Wenn sich ein Paar für eine künstliche Befruchtungen entscheidet, muss entweder der Mann selbst als Samenspender fungieren, oder aber ein anderer Mann, der Samenspender ist und dafür Geld bekommt. Es kommt dabei darauf an, on die Spermien des männlichen Partners absolut ungeeignet für eine künstliche Befruchtung sind, oder aber nur bei Geschlechtsverkehr nicht zur natürlichen Befruchtung fähig sind, aber mit Hilfe des Labors doch noch eine Eizelle befruchten können. Im letzteren Fall hat das Paar das Glück ein Kind zu Zeugen, dass die Gene der beiden in sich trägt. In vielen Fällen ist es jedoch so, dass ein fremder Samenspender gefunden werden muss. Auch wenn es sich um zwei Frauen handelt, die gemeinsam ein Kind großziehen wollen, muss natürlich ein Samenspender ausgesucht werden.

Wenn man bedenkt, wie viele Paare sich ein Kind wünschen und dabei auf die Hilfe von Samenspendern angewiesen sind, wird einem schnell klar, dass das Spenden von Samenflüssigkeit eine Art Dienst an der Gesellschaft ist. Abgesehen davon kann man in kurzer Zeit gutes Geld verdienen. Man muss allerdings gewisse Kriterien erfüllen, um für diesen Job geeignet zu sein. Man sollte zum Beispiel eine guten körperliche Verfassung haben und auf keinen Fall Drogen –oder Alkoholabhängig sein, denn dadurch wird die Zeugungsfähigkeit sehr stark eingeschränkt. Der Vorgang des Spendens ist an sich ganz einfach. Es gibt keine Schwester, die einem zur Hand geht, Mann muss alles allein machen, dafür gibt es in den Kabinen der meisten Einrichtungen erotische Zeitungen oder sogar Videofilme. Bei so einem einfachen Job, ärgern sich viele Frauen, dass Sie nicht auch Samenspenden können.

 
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von Arif Mesül  25.01.2008
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Fragen zum Beitrag: “Samenspender werden immer häufiger gebraucht”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 2
Autor:

Spenderkind [Gast]

Diese Darstellung der Samenspende wirkt auf mich ein bißchen zu einfach und reduziert auf die technischen Bedingungen. Samenspende ist aber etwas, nein, VIEL mehr als zwei Menschen irgendeinen Wunsch zu erfüllen und ein einfacher Nebenjob. Es entsteht dabei ein neuer Mensch! Bei dem Thema "Kinderwunsch" wird alles getan, um die (zahlenden) Eltern glücklich zu machen und ihnen den Wunsch vom "eigenen" Kind aus möglichst "eigenem" Fleisch und Blut zu erfüllen. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass das niedliche Baby, das entsteht, ein richtiger Mensch ist, der heranwächst, der eigene Wünsche, Bedürfnisse und, ja, eigentlich auch richtige Menschenrechte hat. "Jeder Mensch hat ein Recht auf Kenntnis seiner Abstammung" urteilte 1989 der BGH. Das gilt offensichtlich nicht für Menschen, die durch eine Samenspende entstanden sind. Damit die Spender nicht verschreckt werden und weil die Rechtslage in Deutschland dazu noch nicht geklärt ist, werden Samenspenden in den allermeisten Fällen anonym durchgeführt, so mit dem Ziel den "armen" Spender, der sich freiwillig für eine Spende entscheidet, vor neugierigen Kindern zu schützen und dem erwachsenen Spenderkind keine Chance zu geben, seine Herkunft zu erfahren. Anders als den Eltern, deren Wunsch nach einem leiblichen Kind unbedingt erfüllt werden musste, wird von den produzierten Kindern erwartet, dass ihnen ihre biologische Herkunft unwichtig ist.

Viele mittlerweile erwachsene Spenderkinder würden gerne wissen, wer ihr biologischer Erzeuger ist. Weil es aber keine gesetzliche Regelung gibt, liegt es in der Macht der Ärzte darüber zu entscheiden, was Spenderkinder erfahren dürfen - und was nicht. Dadurch fühlen sich viele Spenderkinder bevormundet. Bitte berücksichtigt bei der Entscheidung für eine Spende auch die Perspektive der entstehenden Kinder - spendet offen, als Yes-Spender, so dass die Kinder, wenn sie erwachsen sind, erfahren können, wer ihr biologischer Erzeuger ist. Falls ihr bereits anonym gespendet habt, könnt ihr euch in das Register zur Erfassung von Spendern und Spenderkindern eintragen http://www.spenderkinder-register.de/.

Mehr zur Sicht von erwachsenen Spenderkindern findet ihr auf der Internetseite www.spenderkinder.de.

Autor:

Nachwuchs79 [Gast]

Von privat an privat: spermaspender.de

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