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Himalaya Salz für gesundes Essen

Himalaya Salz gilt als Geheimtipp für Gesundheit und Wohlbefinden. Doch was ist dran am sagenumwobenen „rosa Gold“ aus dem Gebirge? Wie lässt es sich verwenden – und wo kann man es günstig kaufen?

himalaya salz
© HLPhoto - Fotolia.com
Alternative Lebensmittel liegen im Trend. Seit einigen Jahren gehört dazu auch rosafarbenes Salz aus dem Himalaya. Gegensatz zu handelsüblichem, raffiniertem Salz, wie es zu Centbeträgen in den Supermarktregalen zu finden ist, wird das Hochgebirgssalz meist in naturbelassener Form angeboten.

Besonders begehrt ist das Salz aus Himalaya in seiner reinen kristallinen Form als Brocken oder grobkörniges Granulat. Da kein künstlicher Reinigungsprozess stattfindet, behält es seine ursprüngliche mineralische Farbe. Kilopreise zwischen 15€ und 25€ machen den Verzehr allerdings zu einem kostspieligen Vergnügen.

Liebhaber schwören auf die heilende Energie des Salzes. Neben einer Reinigung des Körpers soll es zum Beispiel die Selbstheilung bei diversen Krankheiten anregen. Kritiker hingegen bemängeln, dass fast alle in Deutschland käuflichen Produkte gar nicht aus den Bergregionen des Himalaya stammen, sondern aus einer der großen Salzminen im Norden Pakistans. Die Lagerstätten dort seien zudem keineswegs älter oder hochwertiger als zum Beispiel herkömmliches Salz aus deutschen Salinen.

Was richtig ist: Auch hiesige Salzvorkommen stammen aus Meeren, die bereits vor mehr als 200 Millionen Jahren verdunstet sind. Ihre Reinheit und der Mineralstoffgehalt sind daher ähnlich hoch wie beim Hochgebirgssalz. Wer von Salz aus dem Himalaya besondere heilende Wirkungen erwartet, etwa eine Linderung rheumatischer Beschwerden oder das Ausschwemmen giftiger Stoffe, muss sich allein auf seinen Glauben verlassen. Einen wissenschaftlichen Beleg dafür gibt es nicht. Auch spezielle biomagnetische Schwingungsmuster, die Verfechter gern für den gesundheitlichen Effekt des Himalaya-Salzes verantwortlich machen, konnten im Laborversuch nicht nachgewiesen werden.

Aus medizinischer Sicht gibt es allerdings am Gebrauch vom teuren Kristall aus Fernost auch nichts auszusetzen. Feinschmecker behaupten, Himalayasalz gebe den Speisen eine unvergleichlich feine Note. Wer die Kristalle angemessen dosiert, kann damit seine Speisen würzen und außerdem ein wohltuendes Gefühl der Exklusivität genießen. Lediglich vor dem übermäßigen Genuss salziger Aufgüsse ist gesundheitlich gewarnt.

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Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Charlie [Gast]

Es gibt im ganzen Himalaya kein einziges Salzbergwerk! Wo kommt dann das sagenumwobene Wunder-Salz her? Nun, nachweislich aus Pakistan (Hunderte von Kilometern weg vom Himalaya) und zu nicht unerheblichen Mengen aus polnischen Salzbergwerken, die unter anderem auch das Streusalz für unsere Autobahnen liefern.

Die rosa Färbung ist lediglich "Dreck", da das Salz nicht gereinigt wird wie übliches Kristallsalz. Übrigens ist der Auslöser der Himalayasalz- Histerie (Peter Ferreira) seit geraumer Zeit untergetaucht und entzieht sich so der Verfolgung durch deutsche Behörden.

Nur eine von vielen Seiten im Internet zu diesem Thema:

http://tikimaster.ti.funpic.de/index.php?option=com_content&task=view&id=102&Itemid=2

Video zum Thema: “Himalaya Salz für gesundes Essen”

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