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Yoga: München durch indische Philosophie erleben

Es stärkt die Wahrnehmungsfähigkeit, verhilft zu bewusstem Atmen, verbessert die Beweglichkeit und baut den Stress ab: Yoga. München bietet eine Reihe von Seminaren und Kursen in dieser indischen Philosophie.

yoga münchen
© paul prescott - Fotolia.com
Asanas, die Körperübungen, sorgen auch für Ausgeglichenheit und Entspannung und wirken sich positiv auf die inneren Organe wie Leber, Milz, Herz, Lunge, Darm, Bauchspeicheldrüse aus. Sie lassen sich in zwei Gruppen, nämlich die Meditationsstellungen und die Stellungen für Kraft und Gesundheit unterteilen.

Insgesamt stärkt Yoga die Muskulatur, fördert die Gelenkigkeit, regt den Stoffwechsel an, verbessert das Immunsystem und hält das Bindegewebe straff, um nur einige Aspekte zu nennen. Positiv wirkt sich Yoga, das einer indischen Philosophie folgt, auch aus, wenn man in großen Städten wie München lebt: Es baut den Alltags-Stress ab, bringt Lebensfreude und Energie und minimiert unter Umständen auch körperliche Beschwerden. Übrigens: Man praktiziert Yoga nicht, um starke Muskeln zu bekommen, vielmehr nutzen viele Sportler Asanas zum Ausgleich für ihr Konditionstraining.

Ob Krieger, Katze, Hund oder Sonnengebet: Yoga in der Praxis lässt sich in Übungen im Stehen, solche die im Sitzen und weitere, die im Liegen vollzogen werden, differenzieren; sie werden ergänzt mit Atemübungen. Diese sind den Bewegungen, beziehungsweise den Posen des Körpers angepasst. Ziel ist unter anderem konzentriert zu Atmen. Yoga kann jeder ausüben: man braucht dafür nur eine Matte und/oder eine Wolldecke. Ratsam ist mit leerem Magen zu üben, am besten frühmorgens oder abends nach einem kräftezehrenden Tag. Wichtig ist es, am Anfang des Yoga Trainings die Muskulatur aufzuwärmen, neben der bewussten Steuerung des Atems gehört auch Schwitzen zum Yoga dazu.

Es gibt unterschiedliche Übungen im Yoga. München zieht Yoga-Lehrer/Innen von unterschiedlichen Richtungen an; die einen schwören auf Ashtanga-Yoga, eine uralte Form, die von Patanjali etwa um 300 nach Christus abgefasst wurde und nicht nur den Körper sondern auch den Geist stärkt. Patanjali werden übrigens 195 Merksätze zum Yoga zugeschrieben. Andere Varianten orientieren sich am Hatha Yoga. Die körperlichen Übungen dieser klassischen Ausprägung stehen besonders in der westlichen Welt im Vordergrund. Hatha steht für Sonne und Mond (Ha und Tha), das bedeutet, dass Gegensätze in Einklang gebracht werden sollen. Ursprünglich war Yoga rein spirituell angelegt: Der Weg zur Erleuchtung durch Meditation. Oberstes Ziel dabei war, möglichst lange im Lotossitz innehalten zu können.

von Julia Fennbach
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