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Wenn das eigene Haar sich vermehrt – Eigenhaarverpflanzung

Gerade Männer sind beim Thema Haarausfall oft besonders geplagt. Viele denken über eine Eigenhaarverpflanzung nach, doch die wenigsten trauen sich bisher noch, eine Eigenhaarverpflanzung durchführen zu lassen.

Eigenhaarverpflanzung
© green308 - Fotolia.com

Diese Angst, die vor der Eigenhaarverpflanzung meist unbegründet besteht, resultiert daraus, dass eben die wenigsten Menschen wirklich darüber bescheid wissen. Was sich in den Köpfen der Menschen allerdings einprägt, sind die unangenehmen Probleme die in den äußerst seltensten Fällen manchmal auftreten.

Wer sich jedoch mit dem Thema der Eigenhaarverpflanzung einmal näher beschäftigt, wird ganz schnell feststellen, dass hier gar nichts Gefährliches dran ist. Es werden lediglich aus einem dicht besiedelteren Haargebiet einige Haare entnommen, und diese nach einer akribisch genauen Verarbeitung an den Stellen wieder in die Kopfhaut eingesetzt, wo sie ganz einfach nötig sind.

Nun treten sicherlich Fragen auf, ob denn zum Beispiel diese Eigenhaarverpflanzung schmerzhaft ist. Hier sein nur gesagt, die Verpflanzung wird, wenn sie von einem absoluten Experten durchgeführt wird, unter örtlicher Betäubung gemacht. Sie ist in der Regel nicht einmal so unangenehm wie ein Zahnarztbesuch. Das versprechen viele Ärzte, die eben diese Eigenhaarverpflanzung anbieten.

Die nächste Frage, die auftreten könnte, wäre die, wie hoch das Risiko von Infektionen oder anderen entzündlichen Krankheiten ist. Dazu sei erwähnt, dass die Haare unter dem Mikroskop verarbeitet und für die Verpflanzung präpariert werden. Selbstverständlich geschieht dies alles zu hygienischsten Bedingungen, so dass hier nichts, aber auch rein gar nichts schief laufen kann. Auch die Stelle, an der das Eigenhaar eingepflanzt wird, wird gründlich vor der Behandlung gereinigt und steril gesäubert. Das ist bitter nötig, denn schnell können sich bestimmte Stellen entzünden, und dann wäre sicher nicht der gewünschte Erfolg erreicht, den man durch eine Eigenhaarverpflanzung haben möchte, nämlich, irgendwann wieder auf volleres Haar stolz sein zu können.

Wer also eine Eigenhaarverpflanzung durchführen lässt, sollte sich sicherlich zuerst einmal gründlich bei einem Arzt informieren wie es denn genau ablaufen würde. Alle seriösen Ärzte werden auf eben dieses Behandlungsgespräch bestehen, da hier alle offenen Fragen geklärt werden können, und dem Patient vielleicht ein wenig von der bestehenden Angst genommen werden kann.

Die Behandlung selbst dauert eigentlich nicht so lange. In der Regel ist man so zwischen drei und fünf Stunden in Behandlung, bis erste Erfolge verzeichnet werden können. Danach darf man nachhause gehen und kann sich bald über die neue Haarpracht freuen. Vor allen Dingen Männern dürfte dies ein guter Schub fürs männliche Ego sein – die Eigenhaarverpflanzung.

 
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von Sabine Rohr 14.07.2008
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