Was beinhaltet die Feuerwehr Grundausbildung ?
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Die Sicherung und Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit und des fachlichen Wissens von Beschäftigten ist unabdingbar für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens und die berufliche Perspektive der Einzelperson. Aus diesem Grunde genießt Weiterbildung ein hohes Ansehen und ist fest in der Arbeitswelt etabliert. Doch weiterbildende Maßnahmen, egal ob in Seminarform oder vom Lernenden selbst organisiert, verursachen hohe Kosten. Beruflich Weiterbildung ist in Deutschland in einem System der Mischfinanzierung, d.h. in einem Zusammenwirken von Betrieben, Staat, der Bundesagentur für Arbeit und Privatpersonen organisiert. Dabei ist zwischen direkten Kosten, d.h. Kosten für Kinderbetreuung, Lern- und Arbeitsmittel, auswärtige Unterkunft, Fahrkosten, Teilnahmegebühren etc., und indirekten Kosten, gemeint ist das Aufbringen von Zeit im Kontext von Einkommens- und Freizeitverlust, zu unterscheiden.

Wie in anderen Bereichen des Lebens, wird mittlerweile auch in der beruflichen Weiterbildung mehr und mehr Eigenverantwortung von Privatpersonen in Bezug auf Weiterbildung Kosten und somit der Beteiligung an der Finanzierung erwartet. Doch ist die Weiterbildung betrieblich, so hat der Weiterbildungsteilnehmer nur geringe Aufwendungen zu erbringen. In der Regel werden Weiterbildung Kosten hier vom Arbeitgeber getragen und oftmals von vornherein übernommen. Es kann jedoch auch vorkommen, dass Bildungsmaßnahmen vom Teilnehmer vorfinanziert und später vom Arbeitgeber gänzlich oder zum Teil erstattet werden. Ist die Bildungsmaßnahme jedoch nicht-betrieblich, ist der Refinanzierungsanteil mit 14% im Durchschnitt jedoch sehr gering und der Lernende für die Kostenübernahme selbst verantwortlich. Besonders hohe Kosten verursachen Lehrgänge, Kurse oder Seminare, also klassische Weiterbildungsformen. Doch auch bei selbst organisierten Lernformen sind Weiterbildung Kosten hoch. Hier fällt insbesondere die Beschaffung von Lern- und Arbeitsmittel stark ins Gewicht. Weniger kostenintensiv ist dagegen die Teilnahme an Kongressen, Tagungen und Fachmessen, wobei Fahrkosten sowie Kosten für Unterkunft und Verpflegung den größten Anteil haben.
Refinanzierung spielt bei Weiterbildung Kosten eine bedeutende Rolle. Den größten Anteil bei der Erstattung von Weiterbildung Kosten hat dabei der Arbeitgeber mit 85%. Nur 6% der Weiterbildung Kosten werden durch die Bundesagentur für Arbeit refinanziert. Laut Gutachten des Bundesinstituts für Berufsbildung aus dem Jahre 2005 liegt die tatsächliche selbst zu tragende Kostenbelastung eines Weiterbildungsteilnehmers im Durchschnitt bei 502€ jährlich und setzt sich zu drei Vierteln aus direkten und zu einem Viertel aus indirekten Kosten zusammen.
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