Aufgaben der Geschaeftsadresse
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Der demographische Wandel verschärft den Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften, weshalb es insbesondere an den Unternehmen liegt die Aus- und Fortbildung zu forcieren und zu unterstützen. Dabei erlebt Deutschland zur Zeit einen soliden Wirtschaftsaufschwung, so dass sich in einigen Branchen und Regionen ein hoher Bedarf der Wirtschaft an Fachpersonal einstellt, der nur schwer gedeckt werden kann. Insbesondere für exportstarke Unternehmen ist die Rekrutierung von geeigneten Beschäftigten problematisch. Durch die Schwierigkeiten, die die Demographie heute und auch zukünftig mit sich bringt, sind Unternehmen deshalb bestärkt, sich in der Fortbildung ihrer Beschäftigten zu engagieren, so dass der Anteil an Teilnehmern an Fortbildungsmaßnahmen im Jahr 2007 von 41 auf 43% angestiegen ist.

Neben der Zukunftsbranchen IT und EDV ist es insbesondere die Ökonomie, die derzeitigen vom wirtschaftlichen Aufschwung profitiert. Fortbildung Wirtschaft steht deshalb hoch im Kurs und ist somit für eine Vielzahl an Beschäftigten attraktiv. Die Möglichkeiten sind vielfältig, so dass beispielsweise Universitäten und Fachhochschulen eine zahlreiche Masterstudiengänge als Präsenz- oder Fernstudium in Voll- oder Teilzeit anbieten, die für Führungspositionen in der Wirtschaft qualifizieren. Von großer Beliebtheit ist dabei der sogenannte Master of Business Administration oder auch de Master of Arts in Betriebswirtschaftslehre, Controlling oder Europäisches Verwaltungsmanagement.
Es sind vor allem Frauen in Führungspositionen, für die eine Fortbildung Wirtschaft von großem Interesse ist. Einer Umfrage Akademie für Führungskräfte in Kooperation mit dem internationalen Management-Netzwerk EWMD (European Women's Management Development International Network) zufolge sprechen sich mehr als die Hälfte der befragten weiblichen Führungspersönlichkeiten, genau genommen 54,9%, für eine Fortbildung Wirtschaft aus und halten dabei besonders Leadership-Training für karriereförderlich. Weit abgeschlagen sind Fortbildungen im Bereich Verhandlungskompetenzen (37,8%) sowie Controlling- und Finanzthemen (13,7%) und solche im EDV-Bereich (11,1%). Eines stellte die Studien auch heraus: der Weg in die Fortbildung Wirtschaft kann für Frauen steinig sein. Man fand heraus, dass ein auffällig hoher Anteil an Frauen, nämlich 30,7%, ihre Bildungsmaßnahme selber finanziert. Wie in anderen Branchen ist auch in der Ökonomie die Fortbildung Wirtschaft lukrativ, für Unternehmen und Arbeitnehmer. Frauen müssen sich für eine Unterstützung durch den Betrieb jedoch stärker durchsetzen können als Männer.
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