Eine zweite Ausbildung erhöht die Karrierechancen
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Zahlreiche Selbständige und Freiberufler nehmen ihre Buchhaltung selbst vor. Dies ist vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, dass sie auf diese Art und Weise eine Menge Geld sparen können. Zwar besteht auch die Möglichkeit, entsprechende Aufgaben, die in den Bereich der Buchhaltung fallen, an externe Unternehmen beziehungsweise an einen entsprechenden Dienstleister auszulagern, allerdings ist diese mit zusätzlichen Kosten verbunden – und gerade wenn nicht ganz so viele Buchungen anfallen, ist man oftmals günstiger dran, wenn man die Buchhaltung selbst macht.
Allerdings ist die leichter gesagt als getan – insbesondere der Einstieg bereitet etlichen Unternehmern Schwierigkeiten. Dies liegt vor allem daran, dass sie ihre Buchhaltungssoftware zunächst einmal einrichten und konfigurieren müssen. Vor allem der Kontenplan ist nicht immer leicht einzustellen, da je nach Geschäftsumfang und Geschäftsfeld ein ganz unterschiedlicher Kontenplan für die Software erforderlich sein kann.
Nun ist es so, dass die passenden Kontenpläne mit Hilfe der Anteilung, die der Buchhaltungssoftware beiliegt, ausfindig gemacht werden können. Des Weiteren wird im Handel auch sehr viel Literatur zum Thema Buchhaltung angeboten, die einem ebenso weiterhelfen kann. Doch sofern man sich unsicher ist und nicht weiß, ob man tatsächlich den richtigen Kontenrahmen oder Kontenplan gewählt hat, sollte man sich lieber mit einem Experten in Verbindung setzen und die Situation überprüfen. Schließlich wäre es sehr ärgerlich, wenn man einen falschen Plan auswählt und somit später in Schwierigkeiten gerät, weil zum Beispiel bestimmte Positionen nicht gebucht werden können oder weil man schwerwiegende Buchungsfehler vorgenommen hat.
Deshalb wendet man sich bei der Einrichtung der Buchhaltung am besten an einen Steuerberater. Dieser kann einem aufzeigen, welche Punkte beim Kontenplan zu beachten sind. Des Weiteren kann er auch gleich ein paar Tipps dahingehend geben, wie einzelne Positionen zu verbuchen sind, damit man die möglichst größte Steuerersparnis erzielt. Alternativ kann man sich natürlich auch an einen Buchhaltungsdienstler wenden. Diese sind in der Rege günstiger. Doch sofern man sich sowieso von einem Steuerexperten beraten lässt oder klar ist, dass man einen Steuerberater aufsuchen wird, ist es meistens besser, gleich dessen Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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Kommentare
Heiko [Gast]
Bei der Auswahl des Kontenrahmens möchte folgende Empfehlung geben:
Es gibt vor allem zwei wichtige Kontenrahmen, die von der DATEV stammen:
1. Der SKR03 ist ein älterer Kontenrahmen, der gerne für Einnahme-Überschussrechnungen verwendet wird.
2. Der SKR04 ist ein modernerer Kontenrahmen, der nach den Positionen des Jahresabschlusses gegliedert ist. Für Bilanzierer - also Kapitalgesellschaften wie GmbH - ist der SKR04 besonders praktisch.
Die beiden Standard-Kontenrahmen finden sich in fast allen Buchhaltungsprogrammen, wie z.B. www.MS-Buchhalter.de. Dort kann man sich die Kontenrahmen auch (kostenlos) ansehen.