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Nachteile und Qualität sogenannter Billig-Computer

Zahlreiche Händler werben regelmäßig mit Computern zu besonders günstigen Preisen. Hierbei kann man durchaus Schnäppchen machen, muss aber die folgenden Aspekte beachten, um keinen Fehlkauf zu tätigen.

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Der Computer ist nicht nur ein wichtiges Hilfsmittel, vielmehr ist er heute ein technisches Gerät, das in vielen Lebensbereichen als selbstverständlich gilt. So ist als Beispiel allein die Berufssuche zu betrachten, bei der in zahlreichen Berufsfeldern der Umgang mit PC-Software als bekannt vorausgesetzt wird. Daher erstaunt es auch nicht, dass die Anzahl der neu erworbenen Modelle pro Jahr in Millionenhöhe liegt. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland 13,7 Millionen PCs verkauft. Bei etwa zwei Drittel der Rechner handelte es sich um mobile Geräte, also beispielsweise Laptops oder Tablet-PCs.

Dem Preis für einen Computer ist natürlich keine Grenze gesetzt, und je nach Design sowie Ausstattung kann man Modelle erwerben, die weit über 1.000 Euro kosten. Die untere Preisgrenze liegt hingegen für Desktop-PCs, Notebooks sowie Tablet-PCs bei ca. 350 Euro (Stand: 2011). Solche Angebote findet man immer wieder als Aktionen von Supermärkten, aber auch in Elektro- und Computerfachmärkten.

Es stellt sich für den Käufer sicherlich die Frage, inwiefern man bedenkenlos ein solches Angebot in Anspruch nehmen kann. Selbstverständlich möchte man vermeiden, nach wenigen Monaten ein neues Modell kaufen zu müssen, weil es technische Probleme gibt oder die Technik veraltet ist. Grundsätzlich kann man Folgendes festhalten: Als gewöhnlicher Computer-Nutzer kann man bedenkenlos einen günstigen Aktions-PC wählen.

Nutzt man vorwiegend Textverarbeitungsprogramme, surft gelegentlich im Internet und spielt vielleicht hin und wieder ein Computer-Spiel, reicht die Hardware eines solches Rechner mit Sicherheit aus. Dass die Technikstandards stetig voranschreiten und der Rechner nach einer bestimmten Zeit nicht mehr aktuell ist, lässt sich nicht vermeiden. Wirklich notwendig, ein neues Modell zu erwerben, wird es allerdings erst nach mehreren Jahren.

Anders verhält es sich bei Nutzern, die höhere Ansprüche an den PC setzen. Zu dieser Gruppe gehören in der Regel auf der einen Seite junge Menschen, die aktuelle Spiele und andere Programme ohne Leistungsverluste nutzen wollen. Auf der anderen Seite handelt es sich um Personen, die eventuell beruflich auf aufwendige Programme zurückgreifen müssen oder dies in ihrer Freizeit tun. Konstruktions- oder Simulationsprogramme fordern beispielsweise sehr hohe System-Ressourcen. In diesen Fällen kann man zwar durchaus ein Schnäppchen erwerben, man sollte jedoch unbedingt auf die folgenden Aspekte achten.

In erster Linie sind Arbeitsspeicher und Prozessor entscheidend. Einfach ausgedrückt entscheiden diese beiden Hardware-Komponenten darüber, wie schnell Anwendungen ausgeführt werden können. Als aktuellen Richtwert (Stand: August 2011) für den Arbeitsspeicher sind 4 GB anzusehen. Höhere Werte werden nur in seltenen Fällen benötigt. Für den Prozessor gilt eine Taktfrequenz von ca. 3 GHz als aktueller Standard (Stand: August 2011).

Liegt ein moderner Dual-Core-Prozessor vor, können auch insgesamt 2,5 GHz ausreichen. Die Festplattenkapazität ist heutzutage zweitrangig, da man diese durch externe Speichermedien problemlos und günstig erweitern kann. Dagegen sollte vor allem bei grafisch aufwendigen Spielen ein besonderer Fokus auf die Grafikkarte gelegt werden. Hierbei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern und Modellen. Idealerweise informiert man sich vor dem Kauf im Internet über die eingebaute Grafikkarte.

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Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Stefan [Gast]

"Liegt ein modernerer Dual-Core-Prozessor vor"...

von modern kann da jawohl keine Rede mehr sein, die zeiten sind schon länger vorbei. Alles unter Quad-Core is jawohl nichtmehr zu gebrauchen

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