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Unnötige Kosten vermeiden - PC aufrüsten statt Neukauf

Die Bildbearbeitung lahmt, Videoschnitt läuft nicht, Spiele ruckeln, und selbst das Internet war schon mal schneller. Statt jetzt einen neuen Computer zu kaufen, reicht es oft, den alten Rechner sinnvoll aufzurüsten.

pc aufrüsten
© Smileus - Fotolia.com
Wer kennt das nicht: Der neuen Videokamera lag ein Programm zum Bearbeiten der Videos bei, doch wirklich Freude will sich nach der Installation nicht einstellen. Jeder Bearbeitungsschritt zieht sich quälend langsam hin und an den Einsatz aufwändiger Effekte ist schon gar nicht zu denken. Der Gedanke an den Neukauf eines schnellen Computers liegt nahe. Dabei ist es oft viel preiswerter, den bestehenden Computer aufzurüsten oder aufrüsten zu lassen.

Oft lassen sich auf halbwegs aktuelle Mainboards deutlich schnellere Prozessoren stecken, die im Gegensatz zum ursprünglich erworbenen Modell die Rechenleistung massiv erhöhen und mit zusätzlichen Rechenkernen bei modernen Programmen den Nachbrenner zünden. Sehr einfach und auch von Laien lässt sich der Arbeitsspeicher des Computers erweitern - verfügt der PC nur über ein oder zwei Gigabyte RAM, bringt eine Aufrüstung auf drei oder vier Gigabyte teils beeindruckende Leistungssprünge.

Für Spieler, 3D-Grafiker und mittlerweile auch beim Videoschnitt rentiert sich oft der Griff zu einer schnelleren und modernen Grafikkarte. Bei einigen Rechnern lässt sich so auch der Lärmpegel verringern. Der zusätzliche Einbau einer SSD zur betagten Festplatte kann den Startvorgang und den Programmstart der auf der SSD installierten Software so stark beschleunigen, dass der eben noch langsame Rechner kaum wieder zu erkennen ist.

Allerdings muss beim Aufrüsten darauf geachtet werden, dass die Wunschkomponenten überhaupt kompatibel mit den bestehenden Computerteilen sind. Wer sich im PC-Bereich nicht sehr gut auskennt, kann diese Aufgabe dem Fachhandel überlassen; dort bauen die Fachleute die Komponenten auch kostengünstig ein und testen den renovierten PC gleich auf Stabilität.

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