Wie können Sie Ihre Handy Karte aufladen?
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SDSL steht für „Symmetric Digital Subscriber Line“. Diese Zugangstechnik unterscheidet sich in einer Hinsicht maßgeblich vom eingangs bereits erwähnten ADSL. Letzteres versucht den Bedürfnissen der privaten Haushalte nach einer unterschiedlichen Gewichtung der Download- und Uploadraten gerecht zu werden. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Der private Nutzer empfängt im Durchschnitt wesentlich mehr Daten, als dass er solche versendet. Wird beispielsweise eine neue Internetseite geöffnet, werden viele Daten vom Anwender empfangen, während dieser gleichzeitig kaum welche verschickt – in erster Linie lediglich die Aufforderung zum Öffnen der eingegebenen Seite. Folglich ist im Falle der privaten Nutzung eine höhere Downloadrate wesentlich wichtiger als die Uploadgeschwindigkeit. ADSL – die Bezeichnung mit dem Anfangsbuchstaben „A“ für „Asymmetric“ lässt es bereits vermuten – trägt diesem Bedürfnis Rechnung, indem es die Downloadgeschwindigkeiten höher als die Senderaten verteilt. Während ein DSL 2000 Anschluss also beispielsweise eine Empfangsrate von 2048 Kbit/s aufweist, erfolgen Uploads mit maximal 192 Kbit/s.

Bei SDSL erfolgt die Verteilung von Down- und Upstream in gleicher Höhe. Ein SDSL 1000 Anschluss leistet also 1024 Kbit/s – sowohl beim Datenempfang als auch beim Versenden. Dies ist insbesondere für Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen von Interesse, da diese in der Regel viele Daten versenden, beispielsweise Präsentationen, Videostreams oder ähnliches. Um über einen Upload mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1024 Kbit/s zu verfügen, müssten sie also beispielsweise über einen DSL 16000 Anschluss oder etwas vergleichbares im ADSL-Bereich verfügen. Im SDSL-Bereich genügt hingegen die bereits erwähnte SDSL 1000 Verbindung.
SDSL-Anbieter bieten also einen schnellen Internetzugang speziell für Anwender mit einem Bedürfnis nach hohen Uploadgeschwindigkeiten, indem diese genau wie die Empfangsraten verteilt werden. Neben diesem Vorteil punktet SDSL gegenüber den vorherrschenden ADSL-Varianten zusätzlich durch erhöhte Reichweiten von bis zu 8 Kilometern. So können nicht selten sogar solche Nutzer angebunden werden, die auf Grund der im Vergleich geringeren Reichweite von ADSL bisher keinen Gebrauch vom Breitband-Internet machen konnten.
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