Thema Browser: Mozillafirefox im Trend
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Auch in Zeiten von Internet und Emails sind Faxe aus dem Wirtschaftsleben nicht wegzudenken. Doch nicht nur Firmen, auch viele Privatleute empfangen und versenden Faxe. War dazu früher ein eigenes und nicht ganz billiges Faxgerät erforderlich, reicht heute ein PC mit einer entsprechenden Karte und der passenden Faxsoftware.
Der Einsatz der Software macht also den heimischen PC praktisch zu einem vollwertigen Faxgerät. Einziger Nachteil: Man kann nur dann Faxe empfangen, wenn der Rechner auch eingeschaltet ist. Wer allerdings vorwiegend selbst Faxe versenden möchte, den stört das natürlich nicht.
Generell bietet die Lösung mit dem Computer aber auch beim Empfang einen entscheidenden Vorteil: Eingehende Faxe werden nicht automatisch auf Thermopapier transferiert oder auf Papier gedruckt, sondern sie werden zunächst nur als einzelne Dokumente auf dem Bildschirm angezeigt. Ein kleines Symbol oder eine Nachricht informiert den PC-Nutzer darüber, dass neue Dokumente empfangen wurden. Der Empfänger hat dann erst einmal die Möglichkeit, sich das Fax am Bildschirm anzuschauen. Handelt es sich um unerwünschte Werbung oder andere Mitteilungen, die ihn nicht interessieren, löscht er die Nachricht einfach und druckt sie gar nicht erst aus. Auf diese Weise kann eine Menge Papier gespart werden, auch die Tintenstrahl- oder Laserpatrone des Druckers hält länger. Wer häufiger Werbefaxe empfängt und diese früher immer in den Papierkorb geschmissen hat, der kann auf Dauer gutes Geld sparen.

Je nachdem, welche Software zum Faxen auf dem PC installiert ist, werden eingehende Faxe in unterschiedlichen Dateiformaten gespeichert. Manche Programme verfügen über eigene Endungen, andere bieten zum Beispiel auch die gängigen Graphik-Formate zur Auswahl. So kann ein Fax-Dokument gesichert und auch mit anderen Programmen, insbesondere Grafiksoftware, weiter verarbeitet werden.
Ebenso einfach wie das Empfangen von Faxen ist auch das Versenden. Die meisten Faxsoftwarelösungen lassen sich direkt aus anderen Anwendungen heraus starten. Wenn man also beispielsweise mit einem Textverarbeitungsprogramm einen Brief geschrieben hat, so muss man ihn nicht erst auf Papier ausdrucken, sondern kann ihn direkt als Fax verschicken. Meistens ist diese Funktion unter dem Menüpunkt „Drucken“ zu finden. Als „Drucker“ wählt man nicht einen real existierenden Drucker, sondern die installierte Software. Diese baut dann eine Verbindung mit der gewünschten Rufnummer auf und schickt das Dokument auf die Reise. Der Adressat kann es seinerseits wie ein ganz normales Fax empfangen – entweder mit einem klassischen Faxgerät oder ebenfalls über den Computer.
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