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Ein Notebook selber zusammenstellen - und Geld sparen

Viele der im Fachhandel angebotenen Notebooks verfügen über veraltete Hardware. Wer einen zeitgemäßen, schnellen Rechner haben möchte, der stellt sich seinen Laptop selbst zusammen.

notebook selber zusammenstellen
© Elliot Westacott - Fotolia.com
Etwa alle 2-3 Jahre kaufen PC-Nutzer ein neues Computersystem. Oftmals entscheidet man sich dabei für einen Komplett-PC. Das bietet den Vorteil, dass ein System auch ohne tiefgreifende Kenntnisse in Sachen Hardware in Betrieb genommen werden kann. Wer ein langlebiges System bevorzugt, für den lohnt sich ein Blick auf die einzelnen Komponenten. Wer selbst zusammenstellt, weiß schlussendlich, was im PC steckt, und muss sich nicht durch "Eyecatcher" wie Megahertz-Zahlen ködern lassen.

Angefangen beim Prozessor, sollte man beim Notebook tunlichst auf den Stromverbrauch dieser Hauptkomponente achten. Der Stromverbrauch spielt, anders als bei einem Desktop-PC, eine erhebliche Rolle, da sich dieser unmittelbar in der Akku-Laufzeit des Systems widerspiegelt. Hier sollte die erste Wahl also höchstens ein Zweikern-Prozessor sein. Wer auf ein aktuelles Betriebssystem zurückgreifen möchte, dem sei die Verwendung von mindestens 2 Gigabyte Arbeitsspeicher ans Herz gelegt. Weniger führt oft zu nervenaufreibenden Wartezeiten im Bereich jenseits der Textbearbeitung. Multimedia und Bildbearbeitung sind problemlos ab 4 Gigabyte möglich. Allerdings empfiehlt sich hier auch eine passend schnelle Grafikkarte. Im Gegensatz zu einem Desktop-PC sind die Karten für Notebooks, nicht zuletzt aufgrund ihrer kleinen Bauweise, merklich teurer als ihre großen Brüder. Wer eine Internetlösung sucht und gegebenenfalls einen Text schreiben möchte. Dem genügt eine Karte für unter 50 Euro.

Neben einem WLAN-Empfänger sollte der Laptop auch über einen zeitgemäßen DVD-Brenner verfügen. Ausreichend USB-Anschlüsse, Kartenleser und gegebenenfalls ein Anschluss für ein externes Anzeigegerät sollten vorhanden sein. Gerade Letzteres ist zu empfehlen, wenn der Computer zeitweise mit einem Beamer oder Zweitbildschirm verbunden werden soll. Bei der Wahl der Festplatte ist es ganz davon abhängig, für welche Belange das System eingesetzt werden soll. Anwendern, die lediglich Textverarbeitung betreiben, genügt eine kostengünstige 150-Gigabyte-Platte. Freunde medialer Unterhaltung und Spieler sind dagegen mit einer viermal so großen Platte besser bedient.

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