Die Vorteile des Bilder Hosting
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Will man Musik oder andere Töne handhabbar machen, muss man sie ins mp3-Format umwandeln. Das Komperessionsverfahren verringert den Speicherbedarf auf weniger als ein Hundertstel. Früher hat man Musik auf Schallplatten oder Magnetbändern gespeichert. Das Prinzip war einfach: Je stärker das Magnetfeld auf dem Band, beziehungsweise je tiefer die Kerbe in der Schallplatte, desto intensiver der Impuls aus dem Lautsprecher. Doch die gute alte Analogtechnik hat viele Nachteile. Schallplatten und Tonbänder gehen schnell kaputt, sind teuer in der Herstellung, nur begrenzt kopierbar, unhandlich und vor allem miserabel in Sachen Tonqualität. Abhilfe verschafft erst die Compact Disc, besser bekannt unter dem Kürzel CD. Bei ihr werden die Daten digital, also in Form von Einsen und Nullen, in eine dünne Silberschicht gebrannt, sodass die CD später von einem Laser abgetastet werden kann.
Möchte man diese Musik jedoch von der CD auf ein mobiles Abspielgerät kopieren oder über das Internet verschicken, wird man feststellen, dass riesige Datenmengen entstehen, die eine Weiterverwendung unmöglich machen. Das liegt daran, dass der Ton beim digitalen Verfahren umständlich "beschrieben" wird, damit der CD-Player weiß, wie sich zum Beispiel ein Lied anhört. Diese Beschreibung ist aber nicht sehr effizient - man muss die CD dafür in umwandeln in mp3 und die digitalen Daten "zusammenfassen".
Das heute weltweit genutzte mp3-Format wurde ursprünglich am Fraunhofer Institut in Deutschland entwickelt und "entwirrt" die Beschreibungen des Tons einer CD, beziehungsweise "komprimiert" die Musik, wie es im Fachlatein heißt. Dafür werden unhörbare Töne weggelassen, Frequenzen von mehreren Tonquellen zu einer zusammengefasst - wie es im Ohr ohnehin geschieht und ähnliche Stellen nur einmal gespeichert und beim Abspielen an den jeweiligen Stellen angepasst. Das Verfahren ist nicht absolut Verlustfrei, verändert die Musik aber nur in so weit, dass ein erwachsener Mensch den Unterschied nicht wahrnehmen kann. Mp3 nutzt im Prinzip nur die Einschränkungen des menschlichen Gehörs, wodurch die Musik auf weniger als ein Prozent der ursprünglichen Größe schrumpft. Diese Datenmengen kann man problemlos über das Internet verschicken, oder auf mobilen Geräten abspeichern. Programme, die Musik umwandeln, nennt man Konverter. Sie sind meist kostenlos und einfach zu bedienen.
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