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3D Badplaner – eine nützliche Hilfe beim Einrichten

3D Badplaner geben dem Nutzer die Möglichkeit, sich schon bei der Vorbereitung der Hauseinrichtung ein realistisches Bild von seinem künftigen Sanitärbereich machen zu können.

3d badplaner
© arsdigital.de - Fotolia.com
Der 3D Badplaner erfreut sich genau wie alle anderen Programme, mit denen man nicht nur einzelne Räume, sondern auch ganze Häuser virtuell begehen kann, einer immer größeren Beliebtheit. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass man sich hier schnell und einfach sein Traumbad aus einzelnen Elementen zusammenstellen und es sich anschließend im Endzustand anschauen kann. So ist es möglich, einzelne Elemente auszutauschen, wenn einem der Gesamteindruck am Ende doch nicht mehr gefällt. Eine solche Änderung wäre in der Ausführungsphase mit einem großen zeitlichen und wirtschaftlichen Aufwand verbunden.

Möglich wurde der 3D Badplaner durch eine Weiterentwicklung der CAD-Programme, die in der Entwicklung von Bauteilen für Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen heute eingesetzt werden. Sie waren zu Anfang lediglich in der Lage, einzelne Bauteile dreidimensional darstellen zu können. Doch mit dem rasanten Fortschreiten der Computertechnik in Bezug auf den bereitgestellten Arbeitsspeicher und die Rechenleistung wurde auch die dreidimensionale Darstellung komplexer Gebilde wie die eines ganzen Raumes oder eines vollständigen erst Gebäudes möglich.

Doch wie funktioniert nun ein solcher 3D Badplaner? Zuerst einmal muss man das Programm mit den Eckdaten zum vorgesehenen Raum füttern. Dazu gehört in erster Linie der Grundriss, wobei den Profis sogar Programme zur Verfügung stehen, bei denen die Lage der Versorgungsanschlüsse und die Standorte der Abwasserrohre mit berücksichtigt werden. Auch der Standort von Fenstern und Türen muss mit eingegeben werden, um am Ende beim virtuellen Rundgang einen möglichst realistischen Eindruck bekommen zu können.

Anschließend kann man mit einem 3D Badplaner die einzelnen Elemente hinzufügen. Dabei greift man auf vorgefertigte Grafiken zu, die teilweise aus den technischen Katalogen der Hersteller stammen. Wer ein richtig gutes Programm nutzt, kann dabei sogar die Farben von Badewanne, Waschbecken und Toilettenbecken wählen und sich aussuchen, mit welcher Tönung das Programm die Wände seines künftigen Badezimmers darstellen soll.

von Johanna Fuchs
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