Freeware-Antivirusprogramme mit Echtzeit-Schutz
Die Virenbekämpfung auf dem PC kann nicht ernst genug genommen werden – hat sich eine Schadsoftware erst einmal eingenistet, so können die Folgen für die gespeicherten Daten fatal sein.
Ein Computervirus ist ein Programm, das sich in anderen Systemen festsetzt und sich selbstständig weiter verbreitet. Mittlerweile wird der Viren-Begriff auch für Schadprogramme benutzt, die eigentlich nicht zu dieser Kategorie zählen – Beispiele sind Trojaner und vor allem Computerwürmer, deren Verbreitung im Gegensatz zu tatsächlichen Viren wesentlich größer ist. Dass auch ein Virus erhebliche Schäden verursachen kann, zeigte ein "Tschernobyl" genanntes Programm, das im Jahr 1999 geschätzte 600.000 PCs weltweit unbrauchbar machte. Als erstes Computervirus gilt ein 1984 im Rahmen einer Doktorarbeit geschriebenes Programm für das Betriebssystem Unix, 1986 konnten die ersten Infektionen von Rechnern in aller Welt beobachtet werden.

Neben einer Vielzahl von kostenpflichtigen Softwarelösungen gibt es auch Freeware-Antivirenprogramme, die ebenso zuverlässig ihren Dienst versehen. Viele Hersteller bieten ihre ansonsten entgeltlichen Schutzprogramme für Privatanwender kostenlos an. Als Nutzer sollte man darauf achten, dass die Software einen Echtzeit-Schutz zur Verfügung stellt, also den laufenden Datenverkehr beim Surfen im Internet überwacht. Zudem sollten die enthaltenen Datenbanken regelmäßig aktualisiert werden, um auch neue Bedrohungen zuverlässig erkennen zu können.
Auch wenn jeder PC über einen zuverlässigen Virenschutz verfügen sollte, so kann man das Risiko einer Infektion des Systems durch aufmerksames Verhalten minimieren. Es sollten niemals Dateien aus einer unbekannten Quelle heruntergeladen werden – das gilt umso mehr, wenn es sich dabei um ausführbare Dateien (exe-Files) handelt. Auch Anhänge von E-Mails sollten nur dann auf die Festplatte geladen werden, wenn dem Absender vertraut wird.

Kommentare