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Medizinische Massage als therapeutische Maßnahme

Die medizinische Massage als Therapieform wird oftmals ebenso als schwedische oder klassische Massage benannt. Sie ist dabei im Allgemeinen sowohl der Gesundheit, als auch dem generellen Wohlbefinden zuträglich.

Massagen gelten als eines der ältesten bekannten Heilmittel in der Geschichte der Menschheit. Wirkungen einer Massage erstrecken sich - wenn diese „richtig“ ausgeführt wird - von der eigentlich behandelten Körperstelle über den ganzen Organismus des Patienten und umfassen letztendlich ebenfalls dessen Psyche. Die spezielle medizinische Massage gehört so zu den bedeutendsten praktisch- medizinischen Therapieformen überhaupt und hat eine fundierte, langjährige Ausbildung als staatlich anerkannter Physiotherapeut oder Masseur (beziehungsweise „Masseur und medizinischer Bademeister“) zu Voraussetzung. Außerdem kann eine solche Massage nur vom (Fach-)Arzt verordnet werden.

In Hinsicht auf die medizinische Massage werden im Regelfall fünf verschiedene Grifftechniken eingesetzt: Streichung (Effleurage), Walkung und Knetung (Petrissage), Klopfung (Tapotement), Reibung (Friktion), sowie Vibration beziehungweise Erschütterung. Diese werden aufgrund ihrer Wirkung je nach vorgegebenem Behandlungsziel in unterschiedlicher Kombination, Frequenz und Stärke angewandt.

Um nur drei praktische Beispiele für solcherlei therapeutische Massageformen und ihre Anwendungs- wie Wirkungsbereiche zu nennen:

- Die klassische Massage stellt hauptsächlich die Muskulatur in den Mittelpunkt und kommt zumeist bei Verspannungen und Verhärtungen zur Anwendung, wobei entsprechend der ärztlichen Verordnung eine ganze Körperregion oder ein einzelner Teil des Körpers massiert wird. Ziele sind Muskelentspannung, Erhöhung des Lymphstromes und der Durchblutung, sowie Schmerzlinderung. Viele Patienten entspannen sich darüber hinaus während der Massage auch psychisch.

- Reflexzonenmassagen basieren auf der Idee, dass sich innere Organe in speziellen Hautzonen widerspiegeln oder mittels von Energiebahnen mit auf der Haut befindlichen Reflexpunkten verknüpft sind. Durch Massage jener Punkte können Organstörungen erkannt und behoben werden. Dies ist zwar bislang nicht wissenschaftlich belegt, offensichtliche Behandlungserfolge haben aber dennoch zur Anerkennung als wirkungsvolle Massageform geführt.

- Die Unterwasserdruckstrahlmassage fußt auf dem Zusammenspiel warmen Wassers, dessen Auftriebs und eines in Zickzack- wie Kreisbewegungen über den Körper bewegten Unterwasserdruckstrahls. Diese Massageform wird etwa bei Hexenschuss, Muskelverspannungen, nach Verletzungen, bei Arthrosen oder Erkrankungen der Wirbelsäule eingesetzt.

Sollten Sie sich nach dieser kurzen Einführung für die medizinische Massage als Therapiemaßnahme interessieren, konsultieren Sie am besten den Arzt Ihres Vertrauens.

von Philipp Möller  10.11.2008
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Kommentare

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Autor:

Edgar Mauler [Gast]

Warum in aller Welt darf eine med. Massage nur vom Aruzt verordnet werden. Wir sind in Deutschland, da gibt es auch Heilpraktiker. Und Physiotherapeuten und Masseure sehen bzw. fühlen Ihre Patient intensiver als jeder Arzt.

Edgar Mauler

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