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Pilates Ausbildung – wie man zum Pilates-Trainer wird

Die Pilates-Methode gehört gegenwärtig zu den angesagtesten Fitness-Trends überhaupt. Eine Weiterbildung oder Pilates Ausbildung erschließt ein zukunftsträchtiges und erfolgversprechendes Betätigungsfeld als Trainer/in.

Pilates gewinnt im Fitness-Bereich offensichtlich immer mehr an Bedeutung und Beliebtheit. Mit Ausschlaggebend hierfür ist wohl unter anderem die zunehmende Zahl von Menschen mit Rückenbeschwerden oder –problemen, welche sich weiterhin ebenfalls auf andere Körperteile auswirken (können). Die ganzheitlichen und anspruchsvollen, aber dennoch schonenden Pilates-Übungen ist somit für Viele eine beliebte Regenerations- und Körpertrainingsmethode. Ein untrüglicher Ausdruck der weithin steigenden Nachfrage für Pilates-Kurse ist so auch – wie eine kurze Internetrecherche eindeutig zeigt - die stetig wachsende Zahl an Stellenangeboten in diesem Sektor. Eine gute Pilates Ausbildung lohnt sich im Regelfall also eigentlich immer!

Gibt es nun bestimmte (gesetzlichen) Richtlinien für eine solche Trainerausbildung? In Deutschland existieren bis zum jetzigen Zeitpunkt keine juristisch geregelten und allgemein anerkannten Kriterien für eine Pilates Ausbildung. Die jeweiligen Qualifikationen können insofern zum Teil sehr unterschiedlich ausfallen. Der Deutsche Pilatesverband hat sich jedoch den generellen Qualitätsmaßstäben und –richtlinien der „Pilates Method Alliance“ verpflichtet beziehungsweise unterworfen. Hierin sind verschiedene anerkannte Pilates-Ausbildungsakademien und Pilates-Trainer aufgelistet, welche Unterricht und Ausbildung entsprechend der eigentlichen Originallehre vornehmen. Entsprechende Ausbildungs-Informationen jener Institute und Akademien (zu Kursen, Preisen usw.) können normalerweise ganz bequem und einfach Online eingeholt werden.

Die prinzipielle Voraussetzung für die Zulassung zu solch einer Ausbildung und deren erfolgreicher Absolvierung ist jedoch spezielles medizinisches Grundwissen, genauer gesagt spezifische Kenntnisse der menschlichen Anatomie und Physiologie. Hinzu kommt, dass eine geltende Lizenz in einer entsprechenden Berufsgruppe (Gymnastiklehrer, Sportlehrer, Physiotherapeut, Übungsleiter, Aerobic-Trainer oder ähnliches) vorgewiesen werden muss. Wer allerdings ein Pilates-Trainer-Zertifikat anstrebt, welches auch von den Krankenkassen anerkannt beziehungsweise akzeptiert wird, sollte sich im Weiteren noch um eine Mitgliedschaft im Deutschen Pilatesverband bemühen.

Die Pilates Ausbildung umfasst hierbei im Allgemeinen neben Trainingsprinzipien und –lehre (hinsichtlich Körper und Geist) z.B. den Aufbau und das Abhalten einer kompletten Übungsstunde, ein Grund- und Aufbauprogramm sowie ein Mattenprogramm. Inhaltlich geht es unter anderem um Bodyrolling, Belastungssteuerung und –koordination, oder „Power Yoga“.

von Frederik Schubert  12.11.2008
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