Bei Bluthochdruck können Kopfschmerzen ein Warnzeichen sein
Bluthochdruck kann Kopfschmerzen auslösen. Oft sind solche Schmerzen sogar der einzig... mehr
Ziel der figurformenden Pilates-Übungen ist es dabei generell, ein möglichst orpimales Zusammen- und Wechselspiel beanspruchter Muskelgruppen anzustreben. Insofern werden nicht im Besonderen einzelne Muskelpartien gekräftigt (wie etwa in anderen Trainingsmethoden, beispielshalber „Bauch-Beine-Po“), sondern gezielt ganze Muskelketten trainiert. Bewegungsabläufe werden verbunden mit der Atmung sehr konzentriert und bewusst durchgeführt, um dadurch Körper und Geist möglichst weitgehend in Einklang miteinander zu bringen. Mit Hilfe der Pilates-Methode wird somit die Körperhaltung allgemein verbessert und eine Harmonisierung von Bewegungen erarbeitet. Verspannungen und Verkrampfungen lösen sich zusehends, und die Muskulatur wird spürbar flexibler.
Pilates-Training führt zu einer deutlichen Verbesserung des Körpergefühls, schult die Koordination, beugt Rückenschmerzen und –beschwerden vor und fördert prinzipiell die innere Kraft (der tief liegenden Muskeln). Die untere Rückenpartie, der Beckenboden und die Bauchmuskeln werden zum sogenannten „Powerhouse“ (Kraftzentrum) ausgebildet. Gleichzeitig wird die Figur geformt und verbessert sowie das (Binde-)Gewebe gestrafft. Die Muskulatur wird von innen nach außen trainiert, wobei Kraft-, Stretching- und Atemübungen zum Einsatz kommen.
Pilates eignet sich infolge des beschriebenen Aufbaus von Beckenboden-, Rücken- und Bauchmuskulatur ausgesprochen gut als Rückbildungsgymnastik nach einer Schwangerschaft. Es ist im Weiteren ebenfalls bedingt zur Rehabilitation nach Unfällen einsetzbar. Unbedingt wichtig ist allerdings in jedem Fall eine fachgerechte Einführung in die Pilates-Methodik, um eventuellen Bewegungs- oder Haltungsfehlern vorzubeugen. Grundsätzlich ist die Verletzungsgefahr bei Pilates jedoch als eher gering einzuschätzen.
Dennoch: Anfänger/innen sollten nach Ansicht diverser Experten und Anbieter das Training prinzipiell mit Unterstützung durch spezielle Pilates Kurse beginnen. Am Empfehlenswertesten erscheint dabei, mit einer Einzelstunde bei einem Trainer mit klassischer Pilates-Ausbildung zu beginnen, und daraufhin zur Nutzung spezieller Geräten überzugehen, welche Trainierende bei der exakten und richtigen Ausführung der einzelnen Übungen unterstützen. Das weit verbreitet angebotene Mattentraining ist dagegen erst für Fortgeschrittene zu empfehlen.
Etliche Krankenkassen und andere Träger unterstützen Pilates Kurse aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Wirkung. Informieren Sie sich am Besten direkt bei Ihrer Kasse, ob anfallende Kosten für Ihre Pilates Kurse übernommen werden!
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