Hornhautverkrümmung sollte möglichst früh erkannt werden
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Wie sieht nun aber der Zusammenhang Migräne – Ernährung aus? Oftmals werden bestimmte Bestandteile von Nahrungsmitteln für die Entstehung von Migräne verantwortlich gemacht. Hierzu gehören beispielsweise: Histamin (in Wein und Bier enthalten), Tyramin (in Käse), Phenylethylamin (in Schokolade), Koffein, Aspartam (Süßstoff), Tyrosin, Glutamat (Geschmacksverstärker), Sulfite sowie Nitrate (Konservierungsstoffe). Vermutet wird, dass der Abbau einiger der aufgezählten Stoffe im Körper von Migränebetroffenen nicht schnell genug abläuft, was Anfälle und Attacken hervorruft.
Leider führt das Vermeiden bestimmter Nahrung allein eher selten zur Heilung der Erkrankung, weil jene vielfach das Produkt eines komplexen Zusammenspieles unterschiedlicher Faktoren ist, von welchen die Ernährungsweise eben nur einen darstellt. Dennoch können anscheinend viele Nahrungsmittel und Nahrungsmittelkombinationen Migräneanfälle provozieren.

Wie lassen sich Migräne–Ernährung-Zusammenhänge praktisch erkennen? Hierbei ist unter anderem das Führen eines Kopfschmerztagebuches hilfreich, welches beispielshalber beim behandelnden Hausarzt oder ebenfalls Online erhältlich ist. Stärke und Häufigkeit der Migräneattacken werden hierin über den Lauf einiger Wochen dokumentiert. Empfehlenswert ist außerdem das Aufzeichnen von als migräneauslösend verdächtigten Faktoren (z.B. Ernährung). Bedacht werden muss allerdings, dass zwischen Nahrungsmittelkonsum und Anfall mitunter mehrere Stunden/ein Tag liegen kann.
Migräneattacken treten dabei teilweise auch nur in Wechselwirkung mit anderen Triggerfaktoren wie etwa Stress auf, weshalb es nicht generell sinnvoll ist, „verdächtigte“ Lebensmittel gänzlich zu meiden, bevor ein kausaler Zusammenhang bewiesen wurde. Des Weiteren kann nicht nur die Nahrungsmittelqualität, sondern auch die Frequenz der Nahrungsaufnahme eine Rolle bei der Migräneentstehung spielen, weshalb es sich empfiehlt, regelmäßig und ohne allzu große Pausen zu essen.
TIP: Zuallererst sollte der Lebensstil von Migränebetroffenen auf Umwelteinflüsse, Stressfaktoren und hinsichtlich der Ernährung untersucht, sowie als erste Maßnahmen Verhaltens- und Entspannungsübungen ausprobiert werden. Eine Ernährungsumstellung ist genau genommen nur dann wirklich sinnvoll und zweckmäßig, wenn (vom Arzt) ein kausaler Migräne–Ernährung-Zusammenhang eindeutig nachgewiesen wurde. Unterstützend kann dann jedoch auch die Einnahme von weitgehend nebenwirkungsfreien und preisgünstigen Nahrungsergänzungsmitteln wie Magnesium, Mutterkraut und Riboflavin versucht werden.
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